(openPR) Viele Anwender bevorzugen aufgrund ihrer Kompatibilität mit Biomolekülen Glassäulen für die Trennung von Peptiden oder Proteinen. Ein weiterer Vorteil ist die Stabilität gegenüber alkalischen Lösungen, die das Reinigen der gepackten Säule mit der häufig verwendeten stark alkalischen Natriumhydroxyd-Lösung erlaubt.
Die Verwendung von Glassäulen für die NP- oder RP-Chromatographie, bei der häufig kieselgelbasierte stationäre Phasen verwendet werden, wird jedoch selten in Betracht gezogen. Der hohe Rückdruck von Partikeln 15um oder kleiner wird häufig als Argument gegen den Werkstoff Glas angeführt. Kronlab EcoPLUS Glassäulen sind jedoch für einen Gegendruck von 30 (für 50mm) bis zu 80bar (für 5mm Innendurchmesser) spezifiziert. Das ermöglicht anspruchsvolle Trennungen oder die Beschleunigung von chromatographischen Läufen.
Die Abbildung zeigt die Trennung eines Standardgemischs bei unterschiedlichen Flussraten, um den enormen Zeitgewinn von bis zu 75%, der durch Verwendung dieser hochwertigen Säulen erst möglich wird, zu illustrieren.












