(openPR) Fachhandel hat viele Argumente für automatisierte Innenraumbeschattung
Sosehr die meisten Menschen die Sonne mögen – brennt sie im Sommer gnadenlos vom Himmel, ist es oft zuviel des Guten. Ebenso wird die Sonne zum ungeliebten Helligkeitsspender, wenn sie das Bild auf dem Fernsehschirm unkenntlich macht. „Das sind die klassischen Szenarien, für die sich Sonnenschutz empfiehlt. Doch es gibt zahlreiche weitere Argumente für eine intelligente Innenraumbeschattung“, sagt Erwin Pauwels, Marketingleiter der Becker-Antriebe GmbH aus dem hessischen Sinn. „Arbeitsrecht, Energiesparen und die Konjunkturprogramme der Bundesregierung sprechen dafür, automatisierten Sonnenschutz zu nutzen.“ Das Unternehmen entwickelt und produziert Antriebe und Automatisierungen für Rollläden und Sonnenschutz.
Klare Sicht am Monitor
Blendungen auf dem Monitor beeinträchtigen das Leistungsvermögen am Arbeitsplatz. Daher verlangt die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV), dass „Fenster, Oberlichter und Glaswände je nach Art der Arbeit und der Arbeitsstätte eine Abschirmung der Arbeitsstätten gegen übermäßige Sonneneinstrahlung“ ermöglichen müssen. Die DIN 5035–2 beschreibt zudem nicht nur die Mindesthelligkeit eines Büroarbeitsplatzes (300 Lux), sondern auch die Obergrenze: 1.500 Lux. Zum Vergleich: Ein bedeckter Sommertag hat eine Beleuchtungsstärke von 20.000 Lux, ein heller Sonnentag bis zu 100.000 Lux. Ein bedeckter Wintertag bringt es immerhin noch auf 3.500 Lux.
Automatisierung macht flexibel
Gerade an Tagen, an denen vorüberziehende Wolken die Sonne zeitweilig verdecken und so für große Helligkeitsschwankungen sorgen, schafft automatisierter Sonnenschutz das richtige Licht. Becker bietet dafür Antriebe mit 35 Millimetern Außendurchmesser und einem Drehmoment ab 5 Newtonmeter an, speziell für Innen- oder Außen-Sonnenschutz. „In Kombination mit einer der Steuerungen aus dem Centronic-Sortiment wird der Raum je nach Sonneneinstrahlung automatisch beschattet“, so Erwin Pauwels.
Energiesparen durch Sonnenschutz
Die Arbeitsstättenverordnung verlangt im Anhang 3.5 auch eine „gesundheitlich zuträgliche Raumtemperatur bei der Arbeit“. Konkretisiert werden diese Aussagen in den Arbeitsstättenrichtlinien: Danach soll die Lufttemperatur in Arbeitsräumen 26 Grad Celsius nicht überschreiten – auch wenn es draußen 32 Grad warm ist. Klettert die Quecksilbersäule noch weiter nach oben, muss die Raumtemperatur mindestens 6 Grad unter der Außentemperatur liegen.
Nicht allein die Klimaanlage muss die Luft abkühlen: Die Escorp-EU 25-Studie des Pysibel-Instituts in Belgien hat aufgezeigt, dass sich der Kühlenergiebedarf in Europa mit optimalem Sonnenschutz um bis zu 80 Prozent verringern lässt. Auch der Heizenergiebedarf lässt sich durch Sonnenschutz – der ja auch verhindert, dass Wärmeenergie aus dem Raum entweicht – um bis zu 10 Prozent reduzieren. „Das schont Umwelt und Geldbeutel“, resümiert Erwin Pauwels.
Konjunkturprogramme für soziale Einrichtungen
Der Zeitpunkt, den Sonnenschutz in sozialen Einrichtungen auf Vordermann zu bringen, war selten günstiger als heute: Die Bundesregierung hat zur Stärkung des Wachstums sogenannte Konjunkturpakete auf den Weg gebracht. Das Konjunkturpaket I mit einer Größenordnung von rund 50 Milliarden Euro fördert Investitionen in die Energieeffizienz kommunaler und sozialer Einrichtungen.
In Deutschland sind rund 75.000 Kindergärten, Kindertagesstätten und Krippen sowie Turnhallen dringend sanierungsbedürftig, um den Energieverbrauch zukünftig in Schach zu halten. Zudem tut gerade in Schulen der richtige Sonnenschutz oft not – Lernen kann in aufgeheizten Räumen zur Qual werden. Die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW Bankengruppe) vergibt für solche Sanierungsprojekte zinsverbilligte Kredite mit langen Laufzeiten und einer tilgungsfreien Anlaufphase. Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) unterstützt seit 2008 zudem Kommunen in Haushaltsnotlage durch Investitionszuschüsse.
Passende Lösungen für Nachrüstung
Der Fachhandel weiß, wie bestehende Immobilien im Energiesparen fit gemacht werden: Gerade mit funkgesteuerten Automatisierungen kann er gut werben. „Sie sind bei Nachrüstungen eine kostengünstige Alternative“, unterstreicht Erwin Pauwels. Auch dann, wenn Rollläden und Sonnenschutz in eine Bus-gesteuerte Gebäudeautomatisierung eingebunden werden sollen, hat der Fachhändler mit den Becker SMI-Antrieben die richtige Lösung parat: Durch ihre digitale Schnittstelle lassen sie sich problemlos in Gebäudeautomatisierungen mit dem Europäischen Installationsbus KNX integrieren.
Fachhandel stärken
Becker bietet in seinem Profi-Partner-Programm entsprechende Schulungen für den Fachhandel an, um Fakten und neue Verkaufsargumente für die Beratung der Kunden zu vermitteln. Verkaufsmaßnahmen und Werbemittel runden das Programm ab. „Gerade das Argument ‚Energiesparen’ spielt dabei eine immer größere Rolle“, betont Erwin Pauwels. „Durch das Profi-Partner-Verkaufsförderungsprogramm kommunizieren wir mit unseren Handelspartnern jedoch auf einer Ebene und unterstützen sie nachhaltig.“













