openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Intelligente Stromzähler entlarven Stromfresser

Bild: Intelligente Stromzähler entlarven Stromfresser

(openPR) FinanceScout24: Intelligente Zähler helfen beim Energiesparen
- „Smart Meter“ entlarven Stromfresser im Haushalt und erleichtern Anbieterwechsel
- Bei Neubauten und Sanierungen sind die elektronischen Zähler seit Januar Pflicht

Die konjunkturbedingte Verschnaufpause bei den Energiepreisen ist vorbei: Inzwischen werden die Verbraucher wieder kräftig zur Kasse gebeten. Bereits zum Jahresanfang 2010 haben 188 Stromanbieter ihre Preise im Schnitt um 6,6 Prozent angehoben. Im März folgten weitere 51 Versorger, lediglich neun senkten die Preise. Kunden haben indes mehrere Möglichkeiten, um das drohende Loch in der Haushaltskasse zu stopfen: Sie können auf Internetportalen wie FinanceScout24 die Strompreise vergleichen und zu einem günstigeren Anbieter wechseln. Oder sie können ihren Stromverbrauch reduzieren. Mit den neuen, intelligenten Stromzählern gelingt das einfacher denn je und macht sogar richtig Spaß.



Die neuen Stromzähler sind auf dem Vormarsch, weil Brüssel es so will: Eine neue EU-Umweltrichtlinie schreibt vor, dass seit Januar 2010 bei Neubauten sowie umfassenden Sanierungen und Umbauten die intelligenten Zähler zum Einsatz kommen. Das betrifft rund ein Prozent aller deutschen Haushalte oder 400.000 Gebäude. Bis zum Jahr 2020 sollen die Zähler sogar in 80 Prozent der Häuser ihre mechanischen Brüder ablösen. Im Gegensatz zu den alten, schwarzen Drehstromzählern erfassen intelligente Zähler den Stromverbrauch elektronisch – und zwar sekundengenau. So sollen die „Smart Meter“ bundesweit unzählige Stromfresser entlarven und den Verbrauch transparenter gestalten. „Damit können die Kunden besser erkennen, an welchen Stellschrauben sie drehen müssen, um Energie zu sparen“, kommentiert Dr. Errit Schlossberger, Geschäftsführer des unabhängigen Verbraucher- und Vergleichsportals FinanceScout24.

In Italien, Großbritannien und den Niederlanden sind die schlauen Stromzähler bereits Standard. Sie zeichnen kontinuierlich den aktuellen Stromverbrauch auf und speichern die Daten als digitale Signale. Diese werden in Echtzeit an die Kunden sowie viertelstündlich über Mobilfunknetze an den Stromversorger weitergeleitet. Auf diese Weise erhalten beide Seiten – Verbraucher und Anbieter – eine sekundengenaue Übersicht über den jeweiligen Verbrauch. Das bringt für beide Seiten entscheidende Vorteile: Der Versorger kann regelmäßig eine Fernablesung des Stromverbrauchs durchführen und die Stromerzeugung besser an den Verbrauch der Haushalte anpassen. Im Gegenzug erfährt der Kunde durch die Anzeige auf dem Bildschirm sekundengenau, wann etwa der Stromverbrauch durch das Einschalten eines Gerätes rapide zunimmt. Die neue Transparenz soll damit einen Anreiz schaffen, generell weniger Energie zu verbrauchen und Stromfresser durch neue, energieeffizientere Geräte zu ersetzen. Die schlauen Zähler werden als wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem intelligenten Haushalt gesehen. Dabei geht das „Smart Meter“ selbst mit gutem Beispiel voran: Es verbraucht gut ein Drittel weniger Energie als ein herkömmlicher schwarzer Zähler.

Einfacher wird folglich auch die Abrechnung: Mussten Kunden bislang Abschläge auf den geschätzten Verbrauch zahlen und bei der Jahresabrechnung eventuell Nachzahlungen leisten, gleicht die Abrechnung mit dem intelligenten Stromzähler mehr einer Handyrechnung. Bezahlt wird nur, was unmittelbar verbraucht wird. Wenn Kunden es wünschen, ist also auch eine monatliche Abrechnung möglich. „Die Versorger sparen Verwaltungs- und Ablesekosten, und die Verbraucher tappen nicht mehr im Dunkeln über die Höhe ihres tatsächlichen Verbrauchs“, erklärt Schlossberger. „Der mögliche Kostenschock beim Jahresabgleich gehört der Vergangenheit an.“

Zudem ermöglichen die intelligenten Helfer neue Dienstleistungen: Zum Beispiel bieten immer mehr Energieunternehmen mittlerweile tageszeitabhängige Tarife an – bis Ende 2010 sind solche Angebote sogar gesetzlich verpflichtend. Diese Tarife sind entweder ganz trivial in Tages- und Nachtphasen unterteilt, oder sie bestehen aus mehreren Teilphasen, bei denen etwa zwischen Vormittag, Nachmittag sowie Abend- und Nachtstunden unterschieden wird. In jeder Phase kostet Strom unterschiedlich viel. Da die Kunden dank des „Smart Meter“ jetzt wissen, wann sie mit welchen Geräten wie viel Strom verbrauchen, können sie ihren Verbrauch dem gewählten Tarif anpassen und dadurch Kosten sparen. Als Stromfresser bekannte Geräte wie etwa der Wäschetrockner oder die Spülmaschine können dann in günstigen Tarifzonen eingeschaltet werden.

Noch einfacher als bisher wird auch der Wechsel zu einem anderen Anbieter. Noch im Jahr 2005 verursachte ein Wechsel des Versorgers 100 Euro Verwaltungskosten pro Kunde, heißt es in der Studie „eEnergy“ von WIK Consult in Bad Honnef und des Fraunhofer-Verbunds für Energie. Elektronische Stromzähler können den Wechsel wesentlich effizienter gestalten: Für den Anbieter wird er günstiger, für den Verbraucher geht es schneller.

„Unter dem Strich wird der intelligente Zähler mehr Vorteile als Nachteile bringen“, glaubt FinanceScout24-Geschäftsführer Schlossberger. „Es muss jedoch gewährleistet sein, dass die Versorger mit den Daten der Kunden sensibel umgehen und vor allem die durch den Einsatz der Smart Meter eingesparten Verwaltungskosten auch an den Kunden weitergeben!“ Optimiert werden müsse in jedem Fall die Datenübertragung über das so genannte „Powerline-System“, das gemeinhin als nicht besonders sicher gelte. „Es muss garantiert sein, dass Daten, die vom Stromzähler über dieses System geleitet werden, weder von außen abgefangen noch manipuliert werden können“, fordert Schlossberger.

Warm anziehen müssen sich auf jeden Fall notorische „Strom-Zech-Preller“: Die Energieversorger haben die volle Kontrolle über die schlauen Zähler, sie können das „Smart Meter“ jederzeit ein- und ausschalten. Für den Anbieter ist es somit ein Leichtes, die Versorgung bei Zahlungsverzug zu unterbrechen. Wurde den Kunden in diesem Fall bisher mit Mahnungen die Abschaltung zunächst nur angedroht, könnte mancher Anbieter durch die einfacher mögliche Stromsperre zukünftig vielleicht weniger nachsichtig sein.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 408714
 962

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Intelligente Stromzähler entlarven Stromfresser“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von FinanceScout24

Neuregelungen in der Kfz-Versicherung: Jetzt noch wechseln und sparen
Neuregelungen in der Kfz-Versicherung: Jetzt noch wechseln und sparen
(ddp direct) München, 6. November – Im kommenden Jahr werden viele Kfz-Policen teurer. Der Grund: Rund 30 Prozent aller Fahrzeuge werden neuen Regionalklassen zugeordnet, mehr als die Hälfte aller Fahrzeugmodelle rutschen in andere Typklassen. Außerdem gelten für alle Vertragsabschlüsse ab dem 21.12.2012 die neuen Unisex-Tarife. Um nicht in eine Kostenfalle zu tappen, sollten die Autobesitzer jetzt die Zeit nutzen, um ihre Verträge zu prüfen und Tarife zu vergleichen. Der Wechsel lohnt sich häufig, denn bei einem günstigeren Kfz-Versicherer s…
FinanceScout24 Studie zeigt: Für 75% aller Deutschen ist die Immobilie nach wie vor die sicherste Geldanlage
FinanceScout24 Studie zeigt: Für 75% aller Deutschen ist die Immobilie nach wie vor die sicherste Geldanlage
(ddp direct) München, 25.10.2012 – Eigener Herd ist Goldes wert - so sprichwörtlich kann man die Ergebnisse der aktuellen Umfrage zusammenfassen, die FinanceScout24 (financescout24.de )unter 1.000 deutschen Männern und Frauen zwischen 20 und 69 Jahren durchgeführt hat. Für drei Viertel der Befragten ist die Immobilie eine langfristige und sichere Geldanlage. Für 84% spielt dabei das mietfreie Wohnen im Alter die tragende Rolle. Investieren in die eigene Immobilie – der Klassiker ist brandaktuell Von allen Befragten haben 15% bereits in Immob…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Stromkosten senken durch clevere Stromzähler?Bild: Stromkosten senken durch clevere Stromzähler?
Stromkosten senken durch clevere Stromzähler?
… ihre Jahresabrechnung, wie viel sie insgesamt verbraucht haben. Am Ende ist die Überraschung meist groß: eine satte Zahlungs­aufforderung vom Stromanbieter. So genannte „intelligente Stromzähler“ oder „Smart Meter“ könnten das schon bald ändern. „Sie ermöglichen es Verbrauchern sofort zu kontrollieren, wie sich der tägliche oder monatliche Verbrauch …
enviaM ermöglicht Stromkunden Einstieg in die digitale Energiewelt
enviaM ermöglicht Stromkunden Einstieg in die digitale Energiewelt
… Stromkunden den Einstieg in die digitale Energiewelt. Sie erhalten einen genauen Überblick über ihren Stromverbrauch und ihre Stromkosten. So helfen wir ihnen, effizienter und intelligenter mit Strom umzugehen“, betont Dr. Andreas Auerbach, enviaM-Vorstand Vertrieb. Das neue Stromprodukt „Mein Strom digital“ richtet sich an alle enviaM-Privatkunden. Es ist ab …
Bild: Intelligente Zähler nutzen nicht jedem – Versorger müssen Kundenbedürfnisse berücksichtigen.Bild: Intelligente Zähler nutzen nicht jedem – Versorger müssen Kundenbedürfnisse berücksichtigen.
Intelligente Zähler nutzen nicht jedem – Versorger müssen Kundenbedürfnisse berücksichtigen.
München - Wenn in den nächsten 10 Jahren in Deutschland flächendeckend intelligente Stromzähler eingeführt werden, bleiben manche Kunden auf der Strecke. Es zeichnet sich bereits jetzt ab, dass bei vielen Angeboten ein Internetzugang oder gar ein DSL-Anschluss mit Flatrate nötig sind, um Zugriff auf die Verbrauchsdaten zu erhalten oder die Technologie …
Globaler Marktforschungsbericht für intelligente Stromzähler | Schneider Electric, Siemens AG, Honeywell
Globaler Marktforschungsbericht für intelligente Stromzähler | Schneider Electric, Siemens AG, Honeywell
Ricerca Alfa bietet einen kürzlich veröffentlichten Forschungsbericht über den Markt für intelligente Stromzähler an, der eine eingehende Analyse der Schlüsselfaktoren enthält, die den Markt beeinflussen. Es bietet auch wichtige quantitative und qualitative Marktinformationen, die Kunden dabei helfen, Faktoren zu finden, die zum weltweiten Marktwachstum …
Globaler Marktforschungsbericht für intelligente Stromzähler | Benchmarking, Landis + Gyr, Itron, Honeywell
Globaler Marktforschungsbericht für intelligente Stromzähler | Benchmarking, Landis + Gyr, Itron, Honeywell
Ricerca Alfa bietet einen kürzlich veröffentlichten Forschungsbericht über den Markt für intelligente Stromzähler an, der eine eingehende Analyse der Schlüsselfaktoren enthält, die den Markt beeinflussen. Es bietet auch wichtige quantitative und qualitative Marktinformationen, die Kunden dabei helfen, Faktoren zu finden, die zum weltweiten Marktwachstum …
Bild: Mehr Transparenz beim StromverbrauchBild: Mehr Transparenz beim Stromverbrauch
Mehr Transparenz beim Stromverbrauch
Mit intelligenten Zählern behalten Konsumenten jederzeit den Überblick über ihre Stromkosten. Aber auch ohne Zählertausch können Energiefresser entlarvt werden. Dafür gibt es handliche Messgeräte, die einfach auf die Steckdose gesetzt werden. Verbraucher können sich vor unerwartet hohen Stromnachzahlungen schützen und leichter Energie sparen, berichtet …
Einsparpotential und Kostenkontrolle durch Intelligente Stromzähler
Einsparpotential und Kostenkontrolle durch Intelligente Stromzähler
Bis zum Jahr 2020 müssen in 80 % der EU-Haushalte intelligente Stromzähler installiert sein, so ein Beschluss der EU. Doch was sind die Vorteile dieser Smart Meter, wie intelligente Stromzähler auch genannt werden, für Verbraucher und Stromversorger? Für Verbraucher haben Smart Meter den Vorteil, dass der aktuelle Stromverbrauch jederzeit per Internet …
Bild: Den Stromverbrauch immer im Blick – Maximale Transparenz durch mobile App von DiscovergyBild: Den Stromverbrauch immer im Blick – Maximale Transparenz durch mobile App von Discovergy
Den Stromverbrauch immer im Blick – Maximale Transparenz durch mobile App von Discovergy
… „Stromfresser“ erkennt und durch einfache Änderungen im Verbrauchsverhalten seine Stromkosten steuert oder reduziert. Um den eigenen Stromverbrauch sehen zu können, benötigt man einen intelligenten Stromzähler von Discovergy. Im Demo-Modus steht der volle Funktionsumfang mit einem Testzähler zur Verfügung. Die Applikation ist sowohl für iOS als auch …
Energiesparen im Urlaub
Energiesparen im Urlaub
In vielen deutschen Haushalten läuft auch während der Urlaubsreise der Stromzähler auf Hochtouren. Dabei ist es denkbar einfach, die Ferienkasse aufzustocken und der Umwelt einen Gefallen zu tun. Vor Reiseantritt sollten sämtliche unnötigen Stromfresser nicht nur abgeschaltet, sondern gänzlich vom Netz getrennt werden. Der Grund: Eine Vielzahl an elektronischen …
Bild: Smartmeters – Besserer Überblick über den StromverbrauchBild: Smartmeters – Besserer Überblick über den Stromverbrauch
Smartmeters – Besserer Überblick über den Stromverbrauch
Leipzig. Der intelligente Stromzähler ist auf dem Vormarsch. Regionale Pilotprojekte zeigen: Der Smart Meter hilft Strom zu sparen und ist Basis einer umweltfreundliche Energiepolitik. Stromverbraucher können in ihrem Haushalt Stromfresser erkennen und Sparpotenziale nutzen, Datenschützer sind skeptisch, Energieversorger stehen unter Handlungsdruck – …
Sie lesen gerade: Intelligente Stromzähler entlarven Stromfresser