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Mitgliederversammlung des Carbon Composites e.V.: „Zukunft durch Faserverbund“

16.03.201008:41 UhrVereine & Verbände

(openPR) Meitingen. Im nagelneuen SGL Group Forum trafen sich über 100 Mitglieder und Gäste des Carbon Composites e.V. (CCeV) zur jährlichen Mitgliederversammlung des Verbandes. Gastrednerin Miriam Gruß, MdB, versprach den Vertretern der Zukunftstechnologie Faserverbund politische Unterstützung. Verschiedene Fachredner spannten den Informationsbogen vom geplanten Technologiezentrum Augsburg über die Potenziale des neuen Werkstoffs in Automobil- und Windenergieanlagenbau bis zum Selbstverständnis des CCeV als Motor der Weiterentwicklung der Faserverbundtechnologie.



Traditionell treffen sich die Mitglieder des CCeV am Gründungstag, dem 12. März, zu ihrer Jahresversammlung. Zu den tragenden Säulen des Vereins, der nach drei Jahren gut 90 Mitglieder verzeichnen kann, gehören Unternehmen wie Audi, Eurocopter, Kuka, SGL und Voith sowie Forschungseinrichtungen wie die Universitäten Karlsruhe, Stuttgart, Augsburg und München. Vorsitzender des CCeV ist Hans Lonsinger, Vorsitzender der Geschäftsführung der Premium Aerotec GmbH, der auch die Gäste im SGL Group Forum begrüßte. CCeV versteht sich als Kompetenznetzwerk zur Förderung der Anwendung von Faserverbundtechnologien. Ziel der Vereinigung ist es insbesondere, durch gemeinsame Aktivitäten und Projekte die Konkurrenzfähigkeit seiner Mitglieder bei der Fertigung von Komponenten aus carbonfaserverstärktem Kunststoff zu stärken. Carbonkomponenten werden zwar heute bereits in Flugzeugen, Autos und im Sport eingesetzt, der Markt des Faserverbund-Leichtbaus ist aber noch längst nicht so weit erschlossen, wie dies möglich wäre.
Dies stellte auch die Gastrednerin der Versammlung, MdB Miriam Gruß, in ihrer Rede fest: „Der neue Werkstoff gibt einer ganzen Generation von Ingenieuren viel zu tun,“ sagte sie und lobte den CCeV als eine „Plattform, auf der sich alles trifft, was Rang und Namen hat in Sachen Carbon“. Daher „wird die FDP als traditionelle Unternehmerpartei die Initiativen dieses Vereins ausdrücklich unterstützen,“ so das Versprechen von Miriam Gruß.
Dass die Politik schon jetzt auf Seiten des Zukunftswerkstoffs ist, zeigt der Fortschritt des Technologiezentrums Augsburg: In zwei bis drei Jahren will der CCeV im AUGSBURG Innovationspark ein Anwendungszentrum mit Technikum, Laboren und Büros schaffen, in dem sich Projektteams, Arbeitsgemeinschaften sowie große und kleine Firmen einmieten können, um in unmittelbarer Nähe der dort entstehenden Forschungsinstitute von DLR und Fraunhofer Gesellschaft neue Dienstleistungen, Produkte und Produktionstechniken für den Faserverbund-Leichtbau zu entwickeln. Bis zu 400 Mitarbeiter werden im Technologiezentrum Platz haben; laut einer Umfrage des Vereins gibt es bereits Interessenten für die Hälfte der geplanten Flächen.
Wo die Arbeitsschwerpunkte der nächsten Jahre liegen, dies zeigten Vorträge von Heinrich Timm, Leiter des Audi Leichtbauzentrums, und Prof. Dr. Klaus Drechsler, der derzeit die Projektgruppe „Funktionsintegrierter Leichtbau“ des Fraunhofer-Instituts in Augsburg aufbaut. Während die Automobilindustrie den Einsatz von Faserverbundwerkstoffen großserientauglich machen will und hierbei auf einen „intelligenten Materialmix“ setzt, geht es bei der Konstruktion von Rotorblättern für Windenergieanlagen um neuartige Bauweisen, die Material und damit Kosten sparen sollen.
Bei all diesen Vorhaben will der CCeV mitwirken: Prof. Dr. Klaus Kellner von der Hochschule Augsburg hat gemeinsam mit dem Verein ein Zukunftsprofil entwickelt, das das Ziel, den Faserverbund-Leichtbau voran zu bringen, optimal unterstützen soll – getreu dem Markenversprechen des Vereins: Zukunft durch Faserverbund.

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