(openPR) Düsseldorf, 15. März 2010. Wie kann die Nanotechnologie helfen, Krankheiten früher zu erkennen oder Medikamente gezielt an einen Tumor bringen, ohne dass die Patienten unter den Nebenwirkungen leiden? Wird es in Zukunft möglich sein, mit Hilfe von Sensoren den immer älter werdenden Menschen ein längeres Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen? Und welche Risiken und sozialen Auswirkungen gehen mit dieser Entwicklung einher? Antworten auf diese und weitere Fragen im Zusammenhang mit der Anwendung von Nanotechnologie in der medizinischen und biologischen Forschung gibt die Nanobio-Europe 2010.
Nach den Stationen Barcelona 2008 und Grenoble 2009 ist Münster vom 15. – 17. Juni wiederum Treffpunkt der internationalen NanoBio-Szene. Das Kongressprogramm adressiert die aktuellen Entwicklungen der Nanobiotechnologie in Wissenschaft, Forschung und Anwendung. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf der medizinischen Anwendung der Nanobiotechnologie in den Bereichen Diagnostik, gezielter Wirkstofftransport und Regenerative Medizin. Renommierte Vertreter aus Wissenschaft und Industrie wie Prof. Mauro Ferrari (University of Texas) - Pionier im Bereich der biomedizinischen Nanotechnologie - oder Michael Kuhn - Philips Healthcare - werden als Referenten über aktuelle Forschungsprojekte berichten.
Die Nanobio-Europe bietet als interdisziplinäre Kommunikationsplattform nicht nur die Möglichkeit zum wissenschaftlichen Austausch sondern auch Chancen für neue Kooperationen zwischen Wissenschaftlern und Unternehmen aus ganz Europa. Sie ist damit auch ein wichtiges Instrument, die Entwicklung und wirtschaftliche Nutzung dieser Zukunftstechnologie in Europa im globalen Wettbewerb voranzutreiben.
Der Cluster NanoMikro+Werkstoffe.NRW engagiert sich hierbei sowohl als Platinum-Sponsor, als auch im Advisory Board des NanoBio-Europe Kongress 2010. Als Mitglied des Local Organizing Committees der Veranstaltung organsiert der Cluster außerdem die Session „NanoBio in North Rhine-Westphalia“. Harald Cremer, Clustermanager NanoMikro+Werkstoffe.NRW, wird die Session moderieren und Redner unter anderem von der RWTH Aachen, der Universität Dortmund und dem Fraunhofer IMS aus Duisburg begrüßen.
Weitere Partner des NanoBio-Kongress 2010 sind unter anderem CEA aus Grenoble, die Technologieförderung Münster und Bioanalytik Münster.












