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bbw Trendstudie Handel 2020: Zukünftig wird der Handel ein anderes Gesicht haben

Bild: bbw Trendstudie Handel 2020: Zukünftig wird der Handel ein anderes Gesicht haben
bbw Marketing - Institut für Trendstudien
bbw Marketing - Institut für Trendstudien

(openPR) Der Einzelhandel erlebte 2009 einen deutlichen, aber keinesfalls dramatischen Umsatzrückgang. Dennoch werden die Folgen der Krise den Einzelhandel noch lange beschäftigen. Indikatoren für positive Umsatzimpulse sind kurz- und mittelfristig nicht in Sicht, so dass maximal ein Erreichen des Vorjahresergebnisses möglich erscheint. Dies ist allerdings keineswegs ein Grund zum Jubeln, zumal die Umsätze im Handel praktisch seit 1991 nicht mehr gestiegen sind. Auf der anderen Seite sind die Verkaufsflächen seitdem um 40 % gestiegen. Dies bedeutet nichts anderes, als dass viel heiße Luft in den nächsten Jahren abgelassen werden muss.


Die Ventile wurden im Textilhandel, bei den Warenhäusern und den Versendern schon geöffnet. Bei den Möbel-, den Bau- und Heimwerkermärkten und den Autohäusern liegen die Werkzeuge schon bereit.

Der Wettbewerb wird brutal werden, aber diesen über den Preis gewinnen zu wollen, ist sinnlos. Die aktuellen Preisstrukturen sind schon sehr niedrig, und sie werden allgemein niedrig bleiben. Der Wettbewerb wird in Zukunft durch griffige Konzepte entschieden. Ein reiner Warenverkauf wird in Deutschland zukünftig in erster Linie über den Preis möglich sein. Und hier haben die Discounter schon die besten Plätze belegt. Der Anteil der Discounter im SB-Lebensmittelhandel beträgt schon heute fast 50 %, das derzeitige Szenario lässt ein weiteres Ansteigen erwarten.

Alle anderen Verkäufer müssen mehr als Preis bieten. Zukünftig werden Handel und Dienstleistungsbereich verstärkt um jeden Verbraucher kämpfen müssen. Aber mit welchen Wachstumsraten kann der EH überhaupt noch rechnen, wo doch schon heute 52 Prozent aller Verbrauchsausgaben im Dienstleistungssektor getätigt werden? Die neue Kernkompetenz im Handel kann somit nicht einfach nur Spezialisierung lauten, sondern sie heißt Problemlösung und vor allem Dienstleistung.

Die heutigen Markt- und Absatzstrukturen beschleunigen den Absturz der Warenhäuser. Erheblich betroffen sind auch die Kerne der großen Universalversender außerhalb deren Fach- und Online-Töchter.

Auch beim Luxusmarkt, der in Deutschland immer konjunkturabhängig ist, zeichnet sich ein deutlicher Einbruch ab. Das bietet insgesamt eine Chance für eine „Neue Mitte“, die durchaus aggressiv auftritt und dem Luxus- wie auch dem Discount-Segment Anteile abnehmen könnte. Das sind zum Beispiel total emotionalisierte Produkte, Convenience-Produkte, Bio- Produkte, Functional Food. Alle diese Produkte sind teurer als „billig“, aber billiger als Luxus.

Richtig genommen haben wir es heute mit drei Gruppen von Verbrauchern zu tun: Qualitätskäufer mit relativ hohem Einkommen, die bekannten Schnäppchenjäger, die in der sozialen Rangstufe eher unten anzusiedeln sind, sowie die Smart-Shopper, die über mittleres Einkommen verfügen und sich zur Erhaltung ihres angenehmen Lebensstandards der späten 90er Jahre smart verhalten, indem sie möglichst viel billig einkaufen, um sich immer wieder im Rahmen Luxus- und Qualitätsprodukte leisten zu können. Ging es früher beim Luxus mehr um die soziale Differenzierung, um das Prestige, so ist es heute doch mehr das individuelle Wohlergehen, das in der Regel im Vordergrund steht.

Sichtbar wird ein weiterer Trend: Dem Streben nach Luxus steht heute ein neuer Trend zur Bescheidenheit entgegen, der vor allem immaterielle Güter wie Zeit und Ruhe in den Vordergrund der Wünsche rückt. Bislang gesellschaftliches Garantiertes wird mehr und mehr zum Luxus: Bildung, Medizinische Versorgung, Energie oder auch Sicherheit.

Die Frage ist, wie geht diese Entwicklung weiter? Aufgrund der Entwicklung der Konsumenten, insbesondere der Erkenntnis, dass vor allen Dingen ältere Bevölkerungsschichten die einzig wachsende Zielgruppe darstellen, ist davon auszugehen, dass der Konsumschwerpunkt sich auch in Richtung Convenience verschieben wird, zumal gerade Doppelverdiener auch Wert auf Zeitersparnis legen. Auch das sind entscheidende Indizien dafür, wie sich der Markt in Zukunft aufstellen wird.

Der Wettbewerbsdruck nimmt von allen Seiten zu – sei es von den Umfeldentwicklungen, den Kundenentwicklungen oder vonseiten der Wettbewerber. Es muss in Effizienz investiert werden, um die Kosten schlank zu halten und die Preise nicht erhöhen zu müssen. Wettbewerbsvorteile werden nur durch eigene Leistungsinnovationen geschaffen.

Die neuen Erfolgsfaktoren des Handels werden insbesondere durch Innovationen bei den Waren und Produkten, bei den Prozessen und auch den sozialen Verhaltensweisen im Zusammenhang mit dem Personal bestimmt. Bezogen auf die so erfolgreichen Fachmärkte sind dies z.B.:

> Verstärkung der Nähe zum Discount
> RFID-Einsatz (back-end + front-end)
> wohnort-nah: kleinere Einheiten
> mehr Convenience und Erlebnis
> separate Services gegen Honorar/Entgelt
> Dienstleistungssortimente
> emotionalere Ansprache
> mehr Aktionsware/rollierende Sortimente
> mehr „Retail-Brand“ und System-Bildung
> „Modell Media-Markt“ à Franchise mit Beteiligung
Vor diesem Hintergrund sieht Trend-Forscher U. Eggert für das Jahr 2020 ein völlig neues Einzelhandels-Szenario. Die neue Studie Handel 2020 zeigt Ideen, Formate, Sortimente und die notwendigen Konzepte auf sowie die Wege, weitere zu generieren. Diese aktuelle bbw-Studie von Trendforscher Ulrich Eggert öffnet Ihnen die Augen für das, was in den nächsten Jahren noch auf uns zukommt!

Ulrich Eggert, der Autor der Studie, war lange Geschäftsführer der BBE. Er beschäftigt sich schon seit vielen Jahren mit den besonderen Themen des Handels und des Vertriebs, insbesondere mit der Trend- und Strategieforschung. Der Abdruck des Presseberichtes und des nachfolgenden Anhangs ist kostenlos. Weitere Informationen zur Studie stehen im Internet unter www.bbwmarketing.de.

Die Studie mit mehr als 550 halbseitigen Übersichten kann bei bbw-Marketing, Liebigstraße 23, 41464 Neuss, Fax 02131/2989721, Tel. 02131/2989722, mail E-Mail bestellt werden. Die Studie kostet 535,- € plus MwSt.

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