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Wie können deutsche Automobilhersteller auf das Desaster von Toyota reagieren?

10.03.201008:54 UhrWerbung, Consulting, Marktforschung

(openPR) Toyota in der Krise. Der japanische Automobilhersteller hatte sich in der jüngsten Vergangenheit in punkto Qualität und Umweltbewusstsein einen Namen gemacht. Und nun? Massive Qualitätsprobleme. Woche für Woche kommen in immer mehr Ländern neue Rückrufaktionen hinzu.

Wie können deutsche Automobilhersteller auf dieses Desaster reagieren? Und wie die Gunst der Stunde zu ihrem Vorteil nutzen? Denn der Konsument ist sensibel. Massive Qualitätsprobleme bei einer Automarke und dann der breiten Öffentlichkeit bekannt – das sitzt tief und bedeutet einen deutlichen Imageverlust. Die Marke leidet. Denken wir an die A-Klasse und den Elchtest. Denken wir an den Audi 5000, der vor vielen Jahren in den USA das Image für Jahrzehnte negativ beeinflusst hat, weil Brems- und Gaspedal zu eng aneinander lagen.

"Den deutschen Automarken bietet sich gerade eine große Chance", konstatiert Kai Lockermann, Managing Director von Icon Added Value, den Markenforschern aus Nürnberg. "Sie können sich deutlich von ihren internationalen Wettbewerbern differenzieren. Wie? In dem sie deutsche Tugenden und Werte in die Waagschale werfen. Das Thema Qualität spielen. Und Sicherheit. Beides typisch deutsche Tugenden und Werte, die wir im Rahmen unserer Semiotik Decoder-Studie "Germannes" als die treibenden deutschen Eigenschaften weltweit verifiziert haben."

Lockermann weiter: "Doch auch das Thema Innovation kann aktuell für die Markenführung genutzt werden. Hand aufs Herz - werden wir Deutschen im Ausland nicht gerne für unsere behäbige Art der Innovationsfreude belächelt? Ja, bestätigt auch unsere Studie. Nichtsdestotrotz gehören wir neben Japan und den USA zu den drei innovativsten Ländern weltweit. Das können die deutschen Automarken nun zu ihrem Vorteil nutzen. Denn Behäbigkeit positiv interpretiert heißt auch bis zum Ende durchdacht. Hier wird Qualität und Machbarkeit vor Wachstum gestellt.
Zudem: Der nächste Innovationsschub in Sachen alternativer Antrieb wird sicher kommen. Vielleicht sind die deutschen Unternehmen nicht als Erste mit dabei. Dafür werden sie aber nachhaltigen Erfolg haben. Schließlich dürfen wir auch nicht vergessen, dass Deutschland das Land mit DER Kompetenz im Motorenbau ist, auch wenn die neuen „Motoren“ mit denen von heute wenig zu tun haben dürften."

Semiotik Decoder "Germannes", 2009
Kostenlos anzufordern unter E-Mail
Mehr zum Thema Markenführung unter www.icon-added-value.com

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