(openPR) Senioren nutzen verstärkt Mobiltelefone, sind aber immer noch zurückhaltend, wenn es um die Akzeptanz neuer Technologien geht
Doro präsentiert die Ergebnisse einer internationalen Studie*, die von dem Marktforschungsunternehmen Synovate durchgeführt wurde, um die Einstellungen und Gewohnheiten von älteren Menschen bei der Nutzung von Mobiltelefonen und neuen Technologien festzustellen. Die Umfrage zeigt, dass nicht weniger als 72% der Senioren in Deutschland Zugriff auf ein Handy haben, aber 34% sich noch immer unsicher fühlen und neue Technologien nur zögerlich annehmen.
Die 2.000 befragten Personen waren 65 Jahre oder älter und stellen eine repräsentative Auswahl der Altersgruppe des jeweiligen Landes dar. Die Umfrage zeigt, dass die Nutzung von Mobiltelefonen bei Senioren weiterhin zunimmt. Von den Befragten in Deutschland gaben 73% an, sie würden ihr Handy hauptsächlich für Telefonate nutzen, außerdem für SMS-Nachrichten (27%).
"Viele Senioren haben aufgrund von Behinderungen durch schlechtes Sehen, vermindertes Hörvermögen, eingeschränkte Mobilität oder nachlassende Beweglichkeit Schwierigkeiten beim Umgang mit technischen Produkten", sagt Kjell Reidar, Direktor Marketing und weltweiter Direktor für den Vertrieb bei Doro. "Wir sind davon überzeugt, dass ältere Menschen viel stärkeren Gebrauch von ihren Mobiltelefonen machen würden, wenn sie ein Gerät hätten, das auf ihre Bedürfnisse abgestimmt ist."
Auch Senioren unterscheiden sich stark voneinander - die Umfrage zeigt große Unterschiede zwischen Ländern, Altersgruppen und sozialen Hintergründen. So gibt es interessante Differenzen zwischen den Altersgruppen von 65-74 und der über 75 und mehr Jahren. Fast 90% der Befragten in der Altersgruppe 65-74 besitzen ein Mobiltelefon, während nur zwei Drittel der Befragten in der Altersgruppe 75 und älter eins haben. Auch zwischen den Ländern gibt es große Abweichungen. In vorderster Linie (65%) stehen die USA, wenn es um die positive Einstellung zur Nutzung neuer Technologien geht, dicht gefolgt von Schweden (62%), Deutschland (62%) und Großbritannien (44%). Die Franzosen haben mit 39% eine deutlich konservativere Einstellung.
Über einen Zeitraum von 90 Jahren ist die durchschnittliche Lebenserwartung in Europa von 55 auf heute knapp über 80 Jahre gestiegen, der Anteil an älteren Mitmenschen nimmt deshalb deutlich zu. Neue Technologie ist eine Möglichkeit, die Lebensqualität im Alter zu verbessern.
"Das langfristige Ziel bei der Entwicklung einer Palette von Handys speziell für Senioren ist es, ihre Lebensqualität zu verbessern und das soziale Engagement zu fördern," sagt Jérôme Arnaud, CEO von Doro. "Dies gewährleistet, dass der einzelne sein Netzwerk von Freunden und Familie behält. Darüber hinaus wollen wir es für jeden Menschen einfach machen, moderne Technologien zu nutzen."
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* Die Umfrage wurde mit repräsentativen telefonischen Befragungen in den Ländern Deutschland, USA, England, Frankreich und Schweden durchgeführt. Die 2000 Teilnehmer, die im Rahmen der Studie befragt wurden, waren alle 65 Jahre oder älter und stellen eine repräsentative Auswahl der jeweiligen Altersgruppe jedes Landes dar. Die Interviews wurden telefonisch zwischen Januar und Februar 2010 durchgeführt.
Wussten Sie schon:
• 518.000.000 Menschen in der Welt sind 65 Jahre oder älter. Es wird erwartet, dass sich die Kosten für Renten und Gesundheitsversorgung in Europa bis zum Jahr 2050 verdreifachen.
• Innerhalb von zehn Jahren wird die Gruppe der Menschen über 65 und älter bis zu 25% der Gesamtbevölkerung stellen.
• Insgesamt rund 37 Millionen EU-Bürger (10% der Bevölkerung) haben irgendeine Form von Behinderung.
• Behinderungen wie eingeschränktes Sehvermögen, verschlechtertes Hörvermögen, reduzierte Mobilität und nachlassendes Gedächtnis beeinträchtigen das Leben von nicht weniger als 45% aller Menschen im Alter von 75 und darüber.
• Knapp 20% der Männer und fast alle Frauen im Alter von 75-84 haben Probleme, Dinge zu tragen oder zu erfassen.
Quellen: Statistiken über Senioren (Äldrestatistik) Juni 2008, Swedish Institute of Assistive Technology (Hjälpmedelsinstitutet). Ageing Well in the Information Society, 2007, Commission of the European Communities; 2007 Annual Report of the Swedish Association of Hard of Hearing People (HRF Årsrapport 2007); Richtlinien für die Programmentwicklung – Technologie für Senioren (Riktlinjer för utvecklingsprogram – Teknik för alder), 2007, Swedish Ministry of Health and Social Affairs (Socialdepartementet); Technische Hilfen und ihr Einsatz daheim (Tekniska hjälpmedel och bostadsanpassning), 2007, Swedish Institute of Assistive Technology (Hjälpmedelsinstitutet).
Bildmaterial finden Sie unter: http://www.publictouch.de/Presse/Doro/25










