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Umweltschadensrisiken europaweit einheitlich analysieren

Bild: Umweltschadensrisiken europaweit einheitlich analysieren
39 Schutzgebiete sind von der aktuellen Ölkatastrophe betroffen (Detailansicht)
39 Schutzgebiete sind von der aktuellen Ölkatastrophe betroffen (Detailansicht)

(openPR) Mit dem Geoinformationssystem SPACE Risk lassen sich Umweltrisiken ab sofort europaweit einheitlich ermitteln und bewerten. Besonders vor dem Hintergrund der EU-Umwelthaftungsrichtlinie und deren nationalen Umsetzungen, wie dem deutschen Umweltschadensgesetz (USchadG) gibt das System Auskunft über die individuelle Risikosituation eines Unternehmensstandortes.



Sven Röhl, Geschäftsführer nobisCum Risk Solutions, illustriert die Leistungsfähigkeit des Angebots anhand der aktuellen Ölkatastrophe in Norditalien: „Der italienische Zivilschutz erklärte, dass es Monate brauchen werde, um die langfristigen Schäden der aktuellen Ölkatastrophe an den Flüssen Po und Lambro zu bewerten. Eine Analyse mit SPACE Risk zeigt dagegen sofort das Ausmaß: Beispielsweise sind mehr als 600 verschiedene Tier- und Pflanzenarten bedroht, die in 39 Schutzgebieten unter strengem Schutz stehen.“

Versicherungen stehen verschiedene Risikoanalysen zur Auswahl. Eine der Analysen verläuft nach dem Standard des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) „ZÜRS Geo Online“. Neben der Distanz zu Schutzgebieten, wie dem Natura 2000 Netz, ermittelt SPACE Risk auch Risikoklassen auf Basis von Entfernung, Flächenanteilen und Sensibilität von Schutzgütern – und das europaweit. Im Zusammenhang mit der EU-Umwelthaftungsrichtlinie berücksichtigt die Lösung zudem länderspezifische Besonderheiten wie die „Sites of Special Scientific Interest“ in England oder die gesetzlich geschützten Küstenregionen Spaniens. SPACE Risk liefert die Ergebnisse auf Knopfdruck in einem automatisch generierten Standortanalyse-Bericht inklusive Kartenmaterial als pdf-Dokument.

Per Knopfdruck das Gesamtportfolio bewerten

Innerhalb von drei Jahren haben SPACE Risk Anwender die individuellen Risiken von über 50.000 Orten abgerufen. Zu den Anwendern gehören unter anderem Europas größte Rück- und Erstversicherer, zahlreiche Industriemakler sowie kleinere, spezialisierte Versicherer. Die Anfragen können auf Deutsch, Englisch und Spanisch gestellt werden und – unabhängig von der Eingabe – auch in diesen Sprachen ausgegeben werden. Alle in SPACE Risk vorhandenen Analysen lassen sich vom Versicherer entsprechend ihrer individuellen Fragestellung konfigurieren. Darüber hinaus kann auf Knopfdruck das Gesamtportfolio einer Versicherung mit statistischen Auswertungen analysieren und bewerten. Offene Schnittstellen ermöglichen die direkte Einbindung der Lösung in die bestehende Systemlandschaft des Versicherers.

Sven Röhl: „Wir haben bereits heute Anwender von Skandinavien bis Spanien und von Großbritannien bis zur Slowakei. Mit SPACE Risk 2.0 ist nun erstmalig ein System verfügbar, das Risikoanalysen an jedem beliebigen Ort in Europa vom Schreibtisch aus mit gleich hoher Datenqualität ermöglicht. Für den Versicherer bedeutet dies fortan einen unverzichtbaren Mehrwert in der risikogerechten Tarifierung von Umweltversicherungen.“

Das System ist für eine Arbeitsplatzlizenz ab 3.000 Euro pro Jahr erhältlich. nobisCum bietet derzeit interessierten Unternehmen einen kostenlosen und unverbindlichen Testzugang unter www.space-risk.com.

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