(openPR) Eine Handvoll von umweltfreundlichen Initiativen prägt ein neues Verständnis für nachhaltige Anwendungen. Der Zeitpunkt könnte nicht besser sein.
Nach Angaben der International Card Manufacturers Association, wurden im Jahr 2009 über 19 Milliarden Plastikkarten produziert. Davon beträgt der Anteil von Geschenk- und Prepaid-Karten zirka 10 Milliarden die nach ihrer einmaligen Verwendung größtenteils in Deponien landen oder thermisch verwertet werden.
Umweltexperten warnen seit längerem, dass die derzeitige Verwendung von PVC für Plastikkarten bedenklich ist. PVC hinterlässt eine Reihe von Problemen über die gesamte Einsatzdauer, nicht nur der krebserregende Ausgangsstoff Vinylchlorid sondern auch Schwermetalle, Dioxine und Chlorwasserstoffe werden in Diskussionen immer wieder genannt.
Glücklicherweise sind Bemühungen im Gange, um die verheerenden Umweltauswirkungen der jährlich geforderten Geschenkkarten zu minimieren.
Hier ein paar nachhaltige Lösungsansätze:
1. Plastikkarten Recycling
Bereits seit 2008 stellt man eine verstärkte Nachfrage von umweltfreundlichen Alternativen zur konventionellen Plastikkarte fest. Der Weg wäre an sich ganz einfach: Für langlebige PVC-Produkte in der Bauindustrie, wie Rohre, Fenster, etc., gibt es flächendeckende Rücknahmesysteme um die Umweltschäden durch die kommunale Müllentsorgung zu verringern. Für die Unmengen an Kartenprodukten fehlen aber nach wie vor derartige Rücknahmeverordnungen um ein sortenreines Recycling von einmalig, kurzfristig und langfristig eingesetzten PVC-Plastikkarten zu ermöglichen. Aus den entwerteten Karten könnten wiederum neue Druckbögen und recycelte Kundenkarten produziert werden.
2. Einsatz von BioKunststoff bei Kundenkarten
BioPolymere oder BioKunststoffe werden aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen und unterstützen die Agrarwirtschaft. Die Granulatherstellung und nachfolgende Verarbeitung von BioKunststoffen benötigt weniger Energie als vergleichbare konventionelle Kunststoffe. Zudem können Produkte aus BioPolymeren klimaneutral verwertet werden und setzen weniger Treibhausgase frei. Man muss dennoch anmerken, dass dadurch aber noch lange nicht die verstärkt ins Rampenlicht gerückte Wegwerfgesellschaft von Einwegprodukten aus der Welt geschafft wird. Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.biokarte.com
3. Umweltfreundliche Art des E-Commerce
Zu guter Letzt steht natürlich die beste Möglichkeit zur Minimierung der Umweltauswirkungen der jährlich geforderten Geschenkkarten im Vordergrund. Gänzlicher Verzicht der zahlreichen Plastikkarten durch ein paar schnelle Tastatureingaben und der Suche nach dem Geschenkgutschein in Ihrem E-Mail Postfach. Das wäre auf alle Fälle der umweltfreundlichste Weg um die globalen Ressourcen zu schonen als auch die Müllverbrennungen zu minimieren.













