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Architektenwettbewerb "Tapetenwechsel - zwischen Tradition und Innovation"

02.03.2010 • 17:45 Uhr • Mode, Trends, Lifestyle
Modernes Relax-Objekt: Tapete fordert zum Sitzen, Liegen, Anlehnen und Bewegen auf
Modernes Relax-Objekt: Tapete fordert zum Sitzen, Liegen, Anlehnen und Bewegen auf

(openPR) Düsseldorf, im März 2010. Experten machen jetzt deutlich wie vielseitig der Einsatz von Tapete sein kann: Im Rahmen des Architektenwettbewerbs „Tapetenwechsel 2009 – zwischen Tradition und Innovation“ haben Architekten und Innenarchitekten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz Tapeten für prototypische Räume entworfen. Ob Tapete als Relax-Objekt, zur Interaktion in Wartebereichen oder für ein indiviuelles Zusammenspiel zwischen Wand und Untergrund – die Entwürfe enthüllen absolute Allroundtalente.

Ziel des Wettbewerbs war es, sich mit den Gestaltungsmöglichkeiten von Tapete auseinanderzusetzen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 182 eingereichte Arbeiten machen Tapete zum multifunktionalen Gestaltungselement. Beispielsweise fordert eine Tapete zum Sitzen, Liegen, Anlehnen und Bewegen auf, indem sie in dicken, flauschigen Rollen auf dem Fußboden oder noch an der Wand endet. Im begehbaren Kleiderschrank ziert sie als glamouröser Wandfries den Leerraum über dem Kleiderschrank oder sie spannt sich als Netz über Boden, Wand und Decke. Sie bietet aber auch zwei Perspektiven in ein und demselben Raum: So können sich zum Beispiel zwei Geschwister ein Zimmer teilen und dennoch bekommt jeder seine Wunschgestaltung.

Aus allen Einsendungen hat die Jury international anerkannter Juroren – beispielsweise Bert Haller, Andreas Ramseier und Stephen Williams – sechs kreative Entwürfe ausgewählt, deren Umsetzungen jetzt mit Experten aus der Industrie geprüft werden. Besonders hevorgehoben wurde der Entwurf „less shows more“ von Birgit D. Meier – eine leicht transparente Tapete, die beispielsweise freigelegte und schön verputzte Wände von alten Gemäuern oder Gründerzeithäusern sichtbar werden lässt. Je nach Muster, Material oder Farbwahl entsteht ein immer neues und jeweils individuelles Muster. „Im Zeitalter der imaginären Trends ist der Entwurf von Birgit D. Meier eine Wohltat. Hier werden herkömmliche, altbekannte und von Spuren gezeichnete Wandoberflächen neu interpretiert. Der Entwurf besticht durch seine klare und überlegene Idee, die viele Ausführungswünsche möglich macht“, so die Begründung der Jury.

Weitere Informationen sowie Bildmaterial zum Wettbewerb „Tapetenwechsel 2009“ – eine gemeinsame Initiative des Deutschen Tapeten-Instituts und des Fachmagazins AIT – gibt es unter www.tapetenwechsel-wettbewerb.de oder www.tapeten.de!

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