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Christian Schütz “Zeichen – Gestalt“ - Faszination digitaler Kunst

02.03.201012:09 UhrKunst & Kultur
Bild: Christian Schütz “Zeichen – Gestalt“ - Faszination digitaler Kunst
Christian Schütz
Christian Schütz "BA-Ch 63" aus dem Werkzyklus "Chaconne"

(openPR) Universale Zeichen sind ein Grundmotiv der Arbeit des Künstlers Christian Schütz (*1941). Seine jüngsten digitalen Arbeiten präsentiert “art place berlin“ ab dem 9. März 2010 im Park Inn Berlin-Alexanderplatz.
Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen drei Werkzyklen: “Runen“ – Inspiration einer Islandreise, “BA-Ch“ – Figurinen nach der Chaconne von J. S. Bach und “Strings“ – Psychologie eines Tons.



Seit 1996, nach einer intensiven Zusammenarbeit mit der koreanischen Komponistin Ye Sook Lee in den USA, die elektronische Musik zu seinen Graphikzyklen komponierte, widmet sich Schütz fast ausschließlich der digitalen Kunst. Dabei spielt die Beziehung zwischen Malerei und Musik und insbesondere seine jahrzehntelange Beschäftigung mit der Musik von Johann Sebastian Bach eine besondere Rolle. Das Bild als Partitur und in visuelle Bildstrukturen umgesetzte Kompositionsmethoden sind Ausdruck seiner Suche nach Gemeinsamkeiten zwischen musikalischer Komposition und visuellen Konzepten. Inspirationen lieferten Schütz auch frühe elektronische Musik u.a. von Karl-Heinz Stockhausen, „Minimal-Musik“ von Steve Reich, und immer wieder das Bachspiel von Glenn Gould.

In den „Strings“ von Christian Schütz erhält der Betrachter die Möglichkeit, Rhythmen, Schwingungen, Tonstrukturen, Temposchichtungen visuell zu erfahren.
Stockhausen sagt „Du kannst alle Schwingungen der Welt in Töne verwandeln“. In seiner Musik begeben sich Töne in entwickelte Abläufe, lösen sich Klänge in metrische Felder, ist Zeit und Raum als ein Organismus gestaffelter Schichtungen erfahrbar.

Die Techniken und Methoden, nach denen Schütz mit bildnerischem Material arbeitet, sind von der musikalischen und mathematischen Sprache inspiriert, Methoden, die allen formalisierten Sprachen eigen scheinen und sich in den Mechanismen menschlicher Erkenntnis- und Gestaltungstätigkeit offenbaren. Das Wissen um den kulturellen und historischen Ursprung dieser Mechanismen und ein entwickeltes Bewusstsein ihrer ästhetischen Organisation sind Grundlage für das künstlerische Schaffen von Christian Schütz.
Ausgangspunkt des Runenzyklus waren die Impressionen einer Islandreise und Untersuchungen über die Formen und Wahrnehmungen von Zeichen sowie ihrer expressiven und kommunikativen Funktion innerhalb verschiedener Kulturen. Hier spielen für Schütz Zeitbezüge eine große Rolle, wie in dem Bild „Parlament“, das sich auf Island mit dem ältesten Parlament in Europa bezieht. Weitere Bezüge sind die Naturgewalten und die Elemente, die auf Island eine so lebensbestimmende Rolle spielten.

Für den in Kybernetik, Semiotik und Logik geschulten Künstler Schütz ist der Computer zeitgemäßes Gestaltungsmittel, das komplexen Gedanken vielschichtig Ausdruck zu verleihen vermag. In der Begegnung mit seinem Werk wird dem Betrachter eine Tür zur digitalen Welt mit brillanten Farben und unerschöpflichen Reichtum an Formen aufgestoßen, deren realistische Aussagekraft, Variantenvielfalt, Transparenz und Farbkombination verblüfft.

Bei den in der Ausstellung gezeigten Unikaten, bzw. auf 6 Exemplare limitierten Auflagen, handelt es sich um hochwertige Drucke auf Alu-Dibond, zum Teil auch unter Acryl, in repräsentativen Formaten von durchschnittlich 160 x 90cm.

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