(openPR) Trends und Tendenzen aus Staufenbiel
Das MBA-Studium
Köln, im Februar 2010 – Immer öfter geben Experten den Kaderschulen zur MBA-Ausbildung eine Mitschuld an der aktuellen Wirtschaftslage. Darüber, ob diese Kritik berechtigt ist, lässt sich streiten. Fakt ist aber, dass derzeit immer mehr Top-Business Schulen dazu übergehen, ihre Lehrpläne zu überarbeiten und an die aktuellen Geschehnisse anzupassen.
Dabei werden nicht nur zusätzliche Kurse geschaffen, die das Thema Finanzkrise näher beleuchten, auch Leadership-Programme werden verstärkt überarbeitet und Ethik-Kurse sowie Unterrichtseinheiten zum Thema Corporate Social Responsibility (CSR) angeboten. Mit dieser Rückbesinnung auf alte Werte entstehen teilweise sogar ganz neue MBA-Programme.
Laut Staufenbiel MBA-Trends-Studie 2009/10 werden an der Audencia Nantes neuerdings Kurse zum Thema Ethik in jedes Unterrichts-Modul integriert. Die Copenhagen Business School hat einen neuen Wahlkurs unter dem Titel „The Economic Consequences of the Financial Crisis“ eingerichtet, um die Studenten für die aktuellen Ereignisse zu sensibilisieren und mit Experten Konsequenzen für die Zukunft zu erörtern. Neue Ethik-Module gibt es auch am Massachusetts Institute of Technology und an der Tuck School of Business in Dartmouth.
Auch in Deutschland hat die Krise neue Themen angestoßen. So hat die WHU ein neues Leadership-Programm installiert, bei dem es unter anderem um Mitarbeiterführung und Verantwortung den Mitarbeitern gegenüber geht. Die Leipzig Graduate School of Management hat laut Staufenbiel MBA-Trends-Studie 2009/10 ebenfalls neue Ethik- und Sustainability-Kurse eingerichtet.
Das Thema Corporate Social Responsibility (CSR) spielt aktuell ebenfalls eine große Rolle: Die Cranfield School of Management richtete ein neues Wahlfach unter dem Titel „The Sustainable Business“ ein, das sich mit der Bedeutung von CSR im Management befasst. Außerdem haben alle Studenten Zugang zum „Cranfield Corporate Responsibility Network“.
Die als Elite-Uni bekannte Harvard-Universität geht ganz eigene Wege: Hier haben sich die Absolventen den hippokratischen Eid der Ärzte zum Vorbild genommen und einen eigenen MBA-Schwur kreiert. Als Manager wollen sie der Gemeinschaft dienen und Werte für die Allgemeinheit schaffen. An der Columbia Business School und an der Thunderbird School gibt es bereits seit Längerem einen ähnlichen Eid. Auch andere Schulen wie die Erasmus Hochschule Rotterdam ziehen nach.
Mit einer Gesamtauflage von mehr als 50.000 verkauften Exemplaren ist Staufenbiel Das MBA-Studium der umfangreichste Ratgeber in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Das Handbuch gibt Führungskräften von morgen einen umfassenden Einblick in die Welt des Master of Business Administration – mit tabellarischen Übersichten und ausführlichen Porträts der Top-MBA-Schulen in Europa und den USA sowie im gesamten deutschsprachigen Raum.
Weitere Informationen unter: http://www.staufenbiel.de/mba-master






