(openPR) Tausende von Timesharing-Geschädigten, kämpfen um den Ausstieg aus ihrer Timesharing Ferienimmobilie. Wiederverkaufsunternehmen locken seit einiger Zeit telefonisch mit einer neuen Masche bei der das Mitglied über eine Anwaltskanzlei oder ein Notariat seinen Wochenanteil „legalisieren“ soll und zum Erhalt einer Steuernummer bei der Finanzbehörde einen beachtlichen Betrag vorab zahlen soll. Oftmals muss auch eine Reise nach Spanien in Kauf genommen werden, bei der vor Ort dann neue Verkaufsgespräche aufgerollt werden in denen es überwiegend um Cashback oder Immobilienfonds geht.
Nach Erkenntnissen des Auswärtigen Amtes und des Bundeskriminalamtes sind solche Angebote nicht seriös. Dem Auswärtigem Amt und dem Bundeskriminalamt sind Fälle bekannt, in denen die geprellten Verkaufswilligen nach Vorauszahlung der Gebühren an die vermeintlichen Immobilienmakler von diesen nie wieder etwas gesehen und gehört haben.
Etliche Geprellte haben bereits Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet. Jede Strafanzeige wurde binnen 30 Tagen eingestellt mit der folgenden Begründung in mehreren Fällen:
Erfolgversprechende Ermittlungsansätze sind nicht vorhanden.
Zwar bestehen Erkenntnisse über zahlreiche gleichgelagerte Fälle, in denen sogar zum Teil die gleichen Telefonnummern eingesetzt wurden. Auch Interpol Madrid teilt mit, dass in Betrugsfällen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Time-Sharing-Rechten ermitelt wird auch hier in der Begehungsweise Parallelen erkennbar sind.
Vorliegend kann aber der Täter nicht hinreichend sicher identifiziert werden. Es existieren kein Foto des angeblichen (..) und keine Passdaten. Die benutzte Telefonnummer ist eine Mobilfunknummer, die in Spanien ohne Angabe von Personaldaten erlangt werden kann. Die angegebenen Firmensitze existieren nicht, die Personen sind nicht an den angegebenen Adressen gemeldet. Ein entsprechendes Rechtshilfeersuchen nach Spanien hätte keine Aussicht auf Erfolg. Zitatende .
Scheinbar kann diesem Betrug kein Ende gesetzt werden. Jeder Betroffene sollte mit Vorsicht Angebote überprüfen und sich anwaltlichen Rat einholen.









