(openPR) Die argentinische Malerin Marcela Böhm steht im Mittelpunkt der Ausstellung, die bei GAM Obrist Gingold Galerie anlässlich des zehnjährigen Galeriejubiläums zu sehen ist. Mit dieser Einzelausstellung erscheint erstmals ein umfangreiches Buch zu ihrem Werk, das zur Vernissage vorgestellt wird.
Marcela Böhm ist eine der avanciertesten Künstlerinnen der jüngsten Zeit. In ihren Bildern erzählt sie mit ihrer überzeichnenden Bildsprache Geschichten aus unserem Alltag. Die Kommunikation und Interaktion zwischen den dargestellten Personen wird dabei pointiert aufgezeichnet. Bei allem Erfolg scheut sie sich nicht, auch Sprödes und Unzugängliches mit ihrer Kunst zu berühren. So schreibt in dem jetzt erscheinenden Buch Martin Engler, Kurator für die Kunst des 20./21. Jahrhunderts am Städelmuseum Frankfurt: "Die Malerei Marcela Böhms ist ... in ihrer Schönheit ebenso wie in ihren abrupten, teils brutalen Brüchen, ein beständiger Kampf um Sichtbarkeit."
Vorab zeigt die Galerie Arbeiten von Marcela Böhm auch auf der Art Karlsruhe (4.-7. März) mit einer One-Artist-Show.
Marcela Böhm wurde 1972 in Buenos Aires geboren, und lebt seit 1993 in Deutschland. Ab 1994 studierte sie an der Alanus Hochschule in Alfter und schloss dort 1998 mit dem Diplom in Malerei ab. Studien an der Akademie Pentiment in Hamburg, 2002, und ein Arbeitsstipendium im Künstlerhaus Hooksiel, Wangerland, 2002-3 folgten. Böhms Arbeiten wurden bereits in Deutschland, Schweiz, Kanada, Russland und Argentinien gezeigt. Sie lebt und arbeitet in Köln.
Ausstellungstitel:
Marcela Böhm: "Was man kann". Malerei und Zeichnung.
Dauer: 20. März - 30. April 2010
Ausstellungseröffnung und Book Release, sowie Jubiläumsfeier "10 Jahre Galerie Obrist" am Freitag, 19. März 2010, ab 19 Uhr













