(openPR) Hamburg – In der deutschen Wirtschaft mangelt es an Vorbildern. Dabei sei die Idee des Fairen Handels bestechend einfach, betonte Ute Arabin in Hamburg. Ute Arabin ist Geschäftsführerin der Firma Sayang Textiles.
Der Faire Handel setzt auf die Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen in der Dritten Welt und in den Schwellenländern. Auch für Deutschland werden dort Waren produziert. Der Verbraucher dürfe sich nicht auf Zusicherungen verlassen. Immerhin geht es bei „Faire Trade“ um die Verhinderung von Kinderarbeit, die Einhaltung garantierter Mindestpreise oder langfristige Lieferbeziehungen zur Schaffung von Perspektiven.
Ökologische Verträglichkeit
Frau Arabin Firma Sayang Textiles setze zusätzlich auf die ökologische Verträglichkeit ihrer Stoffe. Dazu gehöre der vollständige Verzicht auf Pestizide, Insektizide oder andere Chemikalien. Sozialer Anspruch und Umweltverträglichkeit müssten stärker als bisher zusammengeführt werden. „Das ist möglich und lässt sich doch in den Kölner und Hamburger Showrooms von Sayang Textiles sehen!“
Der Verbraucher solle sich von der Ansicht verabschieden, dass die Kleider nicht der heutigen Mode entsprechen. Das Label „tastbar“ werde von Kritikern zum Beispiel als „Stern am Modehimmel“ bezeichnet. Es zeige einen „expressiv-lasziven“ Modestil, zweimal jährlich gestaltet von der jungen Designerin Nina Knecht. Genauso sorge die Kollektion von „Luvian“ aus Österreich für Aufsehen.
Junge Wilde
Unter den Gesichtspunkten des Fairen Handels und der ökologischen Verträglichkeit gestalten junge Designer ausdrucksstarke Motive. Ute Arabin: „Teilweise sind die Kleider kunstvoll entworfen worden, teilweise freakig.“ Damit könne man junge Generationen an die Ideen von Fairem Handel und Verzicht auf Chemikalien heranführen. Designer seien die kreativen Ausführenden.
Verbraucher rief Geschäftsführerin Arabin dazu auf, vermehrt auf die Aussteller von Zertifikaten zu achten. Zahlreiche Firmen würden mit ihnen werben. Seriös seien „Fairtrade“, „Global Organic Textile Standard“ oder die „Fair Wear Foundation“.













