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Taucherglockenschiff Carl Straat beim Bau der Flutmulde Rees im Einsatz

23.02.201008:17 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: Taucherglockenschiff Carl Straat beim Bau der Flutmulde Rees im Einsatz

(openPR) Es ermöglicht, im Trockenen unter Wasser zu arbeiten

Die Fährschneise, ein wichtiger Abschnitt der Arbeiten am niederrheinischen Wasserbauprojekt „Flutmulde Rees“, steht kurz vor ihrer Vollendung. Im Frühjahr wird die Personen- und Radfähre „Rääße Pöntje“ wieder von Rees aus den Rhein überqueren und am Ufer der Reeserschanz anlegen. Sie wird dann durch die neu angelegte Fährschneise fahren. Das in Europa einmalige Taucherglockenschiff Carl Straat untersucht daher, ob die Arbeiten an der Sohle der Fährschneise ordnungsgemäß ausgeführt wurden.



Diplom-Ingenieur Dietmar Abel vom Wasser- und Schifffahrtsamt Duisburg-Rhein erläutert den Deckwerksaufbau der Fährschneise: „Die Sohle besteht aus einer Sandschicht. Auf dieser haben wir geotextile Matten aufgebracht, die einen Filter zur darüber liegenden 70 Zentimeter dicken Steinschicht bilden.“ In vier Meter Tiefe sollen die Arbeiter der Carl Straat bei ihrer Sichtprüfung feststellen, ob sich die Matten wie geplant überlappen und am richtigen Platz befinden.

Wenn diese Untersuchung abgeschlossen ist, wendet sich das Taucherglockenschiff bei seinem sechstägigen Einsatz einer neuen Aufgabe zu. Die zukünftige Trasse der Flutmulde führt durch die ehemalige Auskiesung Reeserschanz. Da diese für die Trasse zu breit und zu tief ist, ist sie mit abgebaggerten Bodenmassen aufgefüllt worden, um sie in die richtige Form zu bringen. Die „Glockenarbeiter“ nehmen Bodenproben und stellen an verschiedenen Standorten fest, in welcher Weise sich der Boden inzwischen selbst verdichtet hat. Das ist notwendig, um bei den späteren Bauarbeiten die exakten Mengen verfüllen zu können.

Die Mannschaft des Taucherglockenschiffs Carl Straat, das im Jahr 1963 gebaut wurde, hat einen außergewöhnlichen Arbeitsplatz. Sie arbeitet unter Wasser und dennoch im Trockenen. Denn die Taucherglocke wird mittels Überdruck gegen eindringendes Wasser geschützt. Das Prinzip ist einfach: Wie bei einem umgestülpten Glas verdrängt die Glocke das Wasser durch Überdruck. Bevor der Arbeiter mit seiner Aufgabe in der Glocke beginnen kann, wird er in der Druckluftschleuse an den höheren Luftinnendruck in der Glocke gewöhnt. Nach einer Anpassungszeit, die etwa eine Minute pro Meter beträgt, steigt er aus der Schleuse in das Schachtrohr und gelangt über eine Treppe in die Tauchglocke. Diese ist sechs Mal vier Meter groß und an der Unterseite offen. Die Arbeiten auf der Flusssohle überwacht der Einsatzleiter am Monitor im Steuerhaus mit einer Videokamera, die in der Taucherglocke installiert ist.

Solche Untersuchungen wie die bei der Flutmulde Rees gehören zu den Routineeinsätzen der Carl Straat. In die Schlagzeilen gelangen eher Einsätze, bei denen gefährliche Hindernisse im Rhein wie Anker oder gar Container geborgen werden, die bei Havarien verloren wurden.


Informationen zur Flutmulde Rees

Der Bundesverkehrswegeplan sieht für die Bereiche des Niederrheins, die stark von der Erosion betroffen sind, ein Sohlstabilisierungsprogramm vor. Der Bau der Flutmulde Rees zwischen Kalkar-Reeserschanz und Xanten-Obermörmter steht in diesem Zusammenhang. Die Arbeiten an dem drei Kilometer langen Wasserbauprojekt wurden im Jahr 2009 begonnen und werden bis 2014 andauern. Durch die Flutmulde Rees wird bei höheren Wasserständen der Durchfluss aufgeteilt und der Wasserspiegel des Rheins entscheidend gesenkt. Damit werden die Strömungsgeschwindigkeit und die Erosionstendenzen im Flussbett verringert. Infolgedessen werden die Bedingungen für den Schiffsverkehr stabilisiert und gleichzeitig der Hochwasserschutz für die Anlieger sowie der Lebensraum für Flora und Fauna in den Auen verbessert.

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