(openPR) Rees/Kalkar-Niedermörmter. Seit ein paar Tagen kommt auf der Baustelle Flutmulde Rees des Wasser- und Schifffahrtsamt Duisburg-Rhein der Großbagger „Saudade“ zum Einsatz. Das 90-Tonnen-Großgerät steht auf einer riesigen Pontonfläche und ist beim Ausbaggern der Flutmulde Rees für die grobe Profilierung der Flutmuldentrasse zuständig.
Im ehemaligen Pionierhafen Emmerich-Dornick wurde der Ponton, auf dem der Bagger steht, aus sechs Einzelelementen zusammengeschraubt. Ein Schlepper brachte ihn über den Rhein zur Baustelle, wo der Großbagger mithilfe einer Rampe auf die schwimmende Plattform fuhr und dort fest justiert wurde. Seitdem baggert ein Team von Nassbaggerfahrern die Erdmassen aus dem Wasser. Der Großbagger hat die Aufgabe, das Profil der Böschungen und der Gewässersohle für die Flutmulde Rees zu erstellen. Das erfolgt satellitengestützt bis auf den Meter genau. Anschließend übernimmt der kleinere Nassbagger P1, der aber auch immerhin an die 50 Tonnen wiegt, die feine Profilierung der Trasse. Er ist in der Lage, das gewünschte Profil der Flutmulde zentimetergenau herzustellen.
Der Großbagger Saudade, was aus dem Portugiesischen übersetzt „Sehnsucht“ heißt, baggert in Zukunft an vorderster Front und schlägt eine Art Schneise in die Bodenmassen. Bis zum Ende der Bauarbeiten im Jahr 2014 müssen 2,1 Millionen Kubikmeter Erde ausgebaggert und auf Schiffe verladen werden. Das heißt für die Nassbaggerfahrer, dass sie pro Woche zwischen zehn- bis zwölftausend Kubikmeter Bodenmassen bewältigen müssen. Im Sommer wird damit begonnen, auf dem ersten Teilstück der Flutmulde Rees Schutzmatten aus geotextilem Material auszulegen. Sie bilden den Untergrund für die anschließende Sicherung der Sohle mit Wasserbausteinen und dem sich hieran anschließenden ökologischen Deckwerk.











