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Erstmals echte Integration von Produktions- und Business-Prozessen

19.02.201017:23 UhrIT, New Media & Software

(openPR) (Serrig, 19.02.2010) Zwar haben Fertigungsunternehmen in letzter Zeit verstärkt in MES-Systeme investiert, die sich als Mittler zwischen den ERP-Systemen und dem Produktmanagement verstehen. Doch diese Lösungen bleiben in Sachen Integration von Business und Produktion hinsichtlich ihres Nutzens letztlich doch begrenzt, weil die ERP-Anwendungen keine Daten in Echtzeit liefern können und die klassischen MES-Konzepte hierbei systembedingte Restriktionen aufweisen. Es können beispielsweise nur unzureichende Daten aus den Produktionsprozessen für Realtime-Analysen zur Verfügung gestellt werden, so dass sich keine unmittelbaren Optimierungsmaßnahmen initiieren lassen.



„Bislang kann das Produktionsmanagement nicht unmittelbar und ausreichend auf die relevanten Finanzdaten zugreifen, um präzise Bewertungen der Wirtschaftlichkeit von Prozessen und Aufträgen vorzunehmen. Ebenso fehlt eine direkte Kopplung an die Vertriebsdaten zur effizienteren Ressourcenplanung“, nennt Werner Felten, Geschäftsführer der FELTEN Group, zwei konkrete Beispiele. Insofern entstehen durch die mangelnde Integration der Business- und Produktionsprozesse deutliche Nachteile für die Marktflexibilität, Wettbewerbsfähigkeit und Rentabilität:
• Keine durchgängige Steuerung des Gesamtunternehmens, da die beidseitigen Stammdaten, Kennzahlen und Auswertungsmodelle nicht synchronisiert sind.
• Verzögerte Reaktion auf Marktveränderungen wie etwa sinkende Nachfrage bei einzelnen Produkten oder bei Konjunkturschwächen, weil die in den Business-Prozessen ermittelten Informationen nur verzögert und ggf. in veränderter Form das Produktionsmanagement erreichen.
• Unzureichende und verzögerte Rückmeldungen der Produktion – beispielsweise im Falle von Engpässen bei den Ressourcen, technischen Ausfällen oder bei der Materialbeschaffung – mangels automatischer und standardisierter Prozesse an die Vertriebsorganisation und andere Business-Einheiten.
• Eingeschränkte Kostensteuerung im Produktionsbereich infolge fehlender Einbindung in die Business-Methoden zur Wirtschaftlichkeitsbewertung mit Einbezug von Finanz- und Controllingdaten.
• Begrenzte Wirkung von unternehmensweiten Programmen zur Effizienzsteigerung, weil es an durchgängig einheitlichen Strukturen für Stammdaten, Kennzahlen und Bewertungsmodellen mangelt.
• Keine feingliedrigen Maßnahmen zur Kostenoptimierung möglich, weil sich die Verantwortlichen mangels Datenbasis in ihren Planungen auf „gefühlte“ Effekte ausrichten müssen.

Mit der „PILOT [Suite]“ hat die FELTEN Group eine modulare Lösung für das Produktionsmanagement entwickelt, die eine tatsächliche Integration der Fertigungs- und Business-Prozesse ermöglicht. Indem sie als erste Plattform weltweit den Production Intelligence-Ansatz verfolgt und Medienbrüche in den Prozessen vermeidet, geht „PILOT“ deutlich über den bisherigen Integrationsgrad der herkömmlichen MES-Systeme hinaus. Die Lösung ist deshalb so konzipiert, dass ein unmittelbarer Zusammenschluss von Finanz-, Vertriebs- und anderen Prozessen auf der Business-Ebene mit dem Produktionsmanagement möglich wird. Ziel ist dabei eine durchgängige Unternehmenssteuerung, um entlang der gesamten Wertschöpfungskette eine optimale und störungsfreie Effizienz zu schaffen.

„Die Vertriebsmitarbeiter können bei eiligen Kundenwünschen die Realisierbarkeit nicht einschätzen, weil sie mangels entsprechender Daten die Ressourcen-Situation in der Produktion nicht kennen. Möglicherweise machen sie dann Terminzusagen, obwohl vielleicht technische Probleme von Maschinen zu einem Produktionsengpass geführt haben. Umgekehrt fällt es den Produktionsverantwortlichen oft schwer, die Wirtschaftlichkeit von Aufträgen zu bewerten, da ihnen der Zugriff auf die entsprechenden Finanzdaten fehlt. Stattdessen wird meist mit früheren Kalkulationen gearbeitet, obwohl sich möglicherweise die Einkaufspreise oder Deckungsbeiträge deutlich verändert haben. Dann wundern sich plötzlich alle, dass trotz einer hohen Auslastung nur eine geringe Rentabilität besteht.“ Aus diesem Grund gehört zu den Kernelementen des zukunftsorientierten Production Intelligence-Ansatzes (PI) die Überbrückung der bisherigen Grenzen zwischen den Produktions- und Business-Bereichen bei den Informations- und Datenprozessen. „Mit der PILOT-Lösung werden dafür konzeptionell und technologisch die gesamten Voraussetzungen für eine hohe Transparenz aller relevanten Daten entlang der gesamten Wertschöpfungskette geschaffen“, beschreibt der FELTEN-Geschäftsführer eine der Besonderheiten seiner Lösungsplattform.

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