(openPR) “Radiästhesie” bedeutet wörtlich “Strahlenfühligkeit”. Es ist die Kunst, meist mit Hilfe von bestimmten Werkzeugen wie dem Pendel oder der Wünschelrute, Aussagen z.B. über die Ortsqualität zu machen. Das Strahlungsfeld der Erde zeigt frequenzspezifische Inhomogenitäten auf. Solche Inhomogenitäten sind z.B. über unterirdischen Wasserläufen oder Bereichen verschiedener Bodenzusammensetzung festzustellen. Der Radiästhet reagiert auf diese Inhomogenitäten durch unbewusste Muskelkontraktionen, die sich im Ausschlag der Rute oder des Pendels niederschlagen. Der Gehirnforscher Günter Haffelder konnte über seine Forschungen ermitteln, dass der Ausschlag einer Wünschelrute bei einem Rutengänger mit einem “Totstellreflex”, der vom Stammhirn ausgelöst wird, einhergeht. Die Inhomogenitäten der Abstrahlungen vom Erdkörper lösen also nachweisliche Reflexe im Organismus aus.
Bei der vom Physiker und Radiästheten Reinhard Schneider vertretenen Theorie der »physikalischen Radiästhesie« (im Gegensatz zur sogenannten »mentalen Radiästhesie«) gilt die Wünschelrute als Antenne. Wie bei der Abstimmung der Antenne auf eine spezielle Frequenz (besser: Wellenlänge) wird hier die Wünschelrute mit bestimmten »Grifflängen« abgegriffen und somit in ihrer Wirkungslänge verändert. Dadurch ist wie bei der technischen Antenne die Abstimmung auf bestimmte Frequenzen, bzw Wellenlängen möglich.
Sämtliche radiästhetischen Methoden sind dennoch keine Messmethoden im wissenschaftlichen Sinne, sondern sogenannte »Mutungsmethoden«. Es ist daher unrealistisch, in diesem Zusammenhang von »Messen« zu sprechen, was leider häufig vorkommt.
Dennoch handelt es sich um ein reales Phänomen. Prof. König von der Technischen Universität München stellte in seiner Untersuchung im Auftrage des Bundesforschungsministeriums durch Doppelblindversuche mit künstlichen Magnetfeldern und Wasserleitungen fest, dass der Ausschlag einer Wünschelrute bei einem Radiästheten mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,9999 Prozent nicht als Zufall anzusehen ist. Es handelt sich also um ein reales Phänomen, das jedoch, zugegebenermaßen, mit Subjektivität behaftet ist.
Die Fähigkeit zur Rutenreaktion ist angeboren und kann durch Schulung verfeinert und trainiert werden. Die Geomantieschule INANA bietet dafür vom 30.4.-7.5.2010 einen einwöchigen Intensivlehrgang “Physikalische Radiästhesie” in Bad Endorf (Chiemsee) an.












