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Schwieriger Tunnelbau unter den Schleusen von Brunsbüttel

11.02.201008:39 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Schwieriger Tunnelbau unter den Schleusen von Brunsbüttel
Vielseitig einsetzbar: Der Merlo Roto 45.21 MCSS mit seinem rundum schwenkbaren Oberwagen fungiert als Geländestapler und reicht als Kranfahrzeug überall Material an.
Vielseitig einsetzbar: Der Merlo Roto 45.21 MCSS mit seinem rundum schwenkbaren Oberwagen fungiert als Geländestapler und reicht als Kranfahrzeug überall Material an.

(openPR) Teleskop und Hüllkreisbagger aus dem HKL MIETPARK fungieren als Spezialmaschinen

(Hamburg/Brunsbüttel, 10.02.2010) – Spektakuläre Einsätze erfordern außergewöhnliche Lösungen. Das zeigt sich auch bei der Tunnelbau-Maßnahme in Brunsbüttel. Dort, direkt unter den Schleusen, die den Nord-Ostsee-Kanal mit der Nordsee verbinden, wird derzeit ein neuer Leitungstunnel für Strom, Wasser und Steuerleitungen gebohrt. Ein Projekt, das höchste Anforderungen an Menschen und Technik stellt. Die Erstellung des Medien-Dükers erfolgt im Rahmen des Baus der dritten Schleuse. Dabei wurden Mietmaschinen aus dem Mietpark von HKL BAUMASCHINEN eingesetzt. Für den Tunnelbau engagierte das Wasser- und Schifffahrtsamt Brunsbüttel (WSA) die Hamburger Niederlassung Nord der Wayss & Freytag Ingenieurbau AG; die Spezialtiefbauarbeiten werden durch die Niederlassung Nord-West der Brückner Grundbau GmbH ausgeführt.



Die Schleusen in Brunsbüttel entstanden im Jahre 1914 im Zuge der Baumaßnahmen des kaiserlichen Nord-Ostsee-Kanals. Für die Unterquerung mit Medienleitungen wurden damals Düker in die Hauptsohlen der Schleusen eingelassen. Diese alten Düker sind jedoch nur bedingt begehbar und heute völlig überbelegt. Bauliche Mängel machen eine Sanierung unmöglich. Der neue Medien-Düker DN 2200 wird die alten Düker aus der Kaiserzeit ersetzen. Er wird im Vorwege im Schildvortriebsverfahren vorangetrieben.

Zunächst wurden Start- und Zielschacht sowie zwei Zwischenschächte in Schlitzwandbauweise erstellt. Vor den Ein- und Ausfahrbereichen der bis zu 42 Meter tiefen Schächte entstanden Dichtblöcke im Düsenstrahlverfahren. Auf der Mittelmauer der großen neuen Schleuse sollte zusätzlich ein Anschlussschacht an den neuen Düker entstehen. Unter erschwerten Bedingungen wurden die Maschinen – u.a. ein Merlo Roto 45.21 MCSS und ein Ammann Yanmar Hüllkreisbagger Vio 45 aus dem HKL MIETPARK – mit Pontons und Schleppern zu ihren Einsatzorten gebracht. Die Teleskopmaschine übernahm mit ihren 21 Metern Hubhöhe und einer Traglast von 4,5 Tonnen sämtliche Transport- und Hebearbeiten. Dank des rundum schwenkbaren Oberwagens konnte der Merlo als Geländestapler fungieren und als Kranfahrzeug überall Material heranreichen. Der Hüllkreisbagger wurde durch die Anwendung eines Hütte-Manipulators zur Spezialmaschine. „Wir haben dem Kunden eine sinnvolle Kombination aus Standard-Bagger und Spezialwerkzeug angeboten.“ kommentiert Jan Böttcher von HKL die Umrüstung des Hüllkreisbaggers. Und er ergänzt: „Durch die genaue Abstimmung aller Hydraulikdrücke der Mietmaschine mit den benötigten Steuerkreisen konnte der kundeneigene Manipulator schnell und sicher an den Bagger angebaut werden.“ Die Anpassung übernahm das Service-Team von HKL, das auch die Verfügbarkeit der Maschinen rund um die Uhr (24 Stunden) garantierte.

Bauleiter Sebastian Grote von Brückner Grundbau ist zufrieden: „Für uns ist das eine gute Sache. Wir müssen lediglich Spezial-Equipment in geringem Umfang vorhalten. Die Grundmaschine können wir flexibel für den jeweils gewünschten Zeitraum mieten.“ So lassen sich die Transportkosten zu anderen Baustellen in Deutschland durch die Anmietung von Maschinen reduzieren –lediglich das eingesetzte eigene Spezialgerät wird transportiert; die Grundmaschine wird jeweils vor Ort angemietet. Dazu Grote: „Durch das bundesweite Netz von über 120 HKL Centern und das große Kontingent moderner Mietmaschinen, das HKL bereithält, sind wir immer sicher, an jedem Ort einen passenden Grundbagger für unsere Anforderungen zu finden.“

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