(openPR) Vorbei die „gute alte Zeit“, wo man einfache „Zweimann-Zelte“ produzieren und verkaufen konnte. Heute sehen sich die Umstandsmode-Hersteller höheren Anforderungen ausgesetzt. Umstandsmode soll figurbetont sein, aber trotzdem nirgends zwicken und zwacken und das neun Monate lang. Und mehr! Denn auch in der ersten Zeit, wenn das Baby da ist, passt den wenigsten Frauen die Garderobe von vor der Schwangerschaft. Und falls doch, fühlt man sich mit dem Rest-Babybauch nicht gerade wohl darin.
Dank neuer Materialien und pfiffigen Lösungen ist es kein Problem, den schwangeren Bauch schön und figurbetont einzukleiden. Trotzdem sorgt die Fülle an Modellen für Verwirrung bei der weiblichen Kundschaft. Hier also ein kleiner Exkurs in die Umstandsmode und ihre Varianten:
Heutzutage wird sehr viel mit elastischen Stoffen gearbeitet. Das hat den Vorteil, dass sich die Schwangerschaftskleidung sehr bequem an den Körper anpasst und nichts drückt und kneift. Die deutsche Firma Christoff beispielsweise kennen sogar die Omas noch. Diese Firma stellt mit großem Erfolg schon seit vielen Jahren Hosen mit hohen Elasthan-Anteil her, meist mit sogenanntem Krempelbund. Solche Umstandshosen sind „saubequem“ und wachsen unglaublich mit. Solange der Bauch klein ist, wird der Bund umgeschlagen. Wenn der schwangere Bauch an Umfang zunimmt, kann man den Bund nach oben klappen, so dass der Babybauch auch im Winter schön warm eingepackt ist. In der Wäsche schnurren diese Umstandshosen wieder auf die ursprüngliche Weite, so dass es auch –fast- keine besseren Modelle für die Rückbildungszeit gibt.
Umstandsjeans werden oft wie normale Jeans gearbeitet. Damit auch diese Umstandshosen mitwachsen können, werden sie meist als Unterbauchhosen gearbeitet und innen mit einem verstellbaren Gummiband angepasst. Sie sind auch in der kalten Jahreszeit beliebt. Der Bauch lässt sich ja auch mit einem Bauchband schön warm einpacken und sorgt neben der Verlängerung von Oberteilen auch für eine angenehme Stütze des Bauches. Ein Bauchband ist übrigens nicht mit einem Entlastungsgürtel zu verwechseln, der eine ähnliche Optik hat aber für eine Entlastung des Rückens sorgt.
Viele Umstandshosen haben auch seitlich verstellbare Schienen oder Knopfleisten für eine genaue Passform. Dadurch lassen sich die Hosen sukzessive an den veränderten Bauch anpassen und Umstandsmode sitzt nicht mehr „wie ein Sack". Manchmal wird noch ein zusätzliches elastisches Band eingearbeitet, so dass der Bauch bedeckt ist – auch eine Variante, die im kalten Winter und den Übergangsjahreszeiten gerne genommen wird.
Jeder hat da so seine besonderen Lieblinge und es empfiehlt sich, einfach mal ein paar verschiedene Modelle anzuprobieren. Meistens merkt die werdende Mutter sehr schnell, welches Modell ihr am meisten liegt. Qualitätsbewusste Frauen setzen auf namhafte Hersteller, denn diese stecken besonders viel Mühe in ausgeklügelte Lösungen. Diese Kleidung ist daher meist von vom ersten kleinen Bäuchlein bis zum Ende der Schwangerschaft tragbar.
Bei den Oberteilen sind besonders diejenigen raffiniert, die seitlich vom Bauch gerafft sind oder Bindebänder zum Verstellen haben. Bei kleinem Bauch zieht man diese Oberteile einfach weiter nach unten oder das Bindeband nach oben und sie schmiegen sich dem „kleinen Kügelchen“ an. Wird der Bauch größer, umschließt das geraffte Oberteil den schwangeren Bauch komplett. Figurbetonte Umstandsmode hat den Vorteil, dass sie lange nicht so aufträgt wie die früheren Hängekleidchen. Auch die Karottenhosen dürfen deshalb gemütlich auf dem Speicher vor sich hinvegetieren. Außer, sie finden als „Stiefelhose“ während der kalten Jahreszeit noch ihre praktische Daseinsberechtigung.
Preisbewusste schwangere Frauen tragen oft auch schon während der Schwangerschaft Still-Oberteile. Die meisten Hersteller verlegen sich bei den Stillshirts zunehmend auf elastische Materialien, so dass diese Bekleidung in Schwangerschaft und Stillzeit passt. Das schont das Budget.
Für die Zeit der Rückbildung, wenn das Baby da ist und der Bauch erst schwinden muss, eignen sich die Unterbauch-Hosen und – Röcke oder Umstandshosen mit Krempelbund. Wenn einer jungen Mutter der Bund nach der Schwangerschaft zu hoch ist, kann sie ihn einfach selber umnähen (oder umnähen lassen). Manche Modelle sind sogar so gearbeitet, dass sie über einen Doppelbund verfügen. Der angenähte Überbauch-Bund wird abgetrennt und zurück bleibt eine pfiffige Unterbauchhose.
Umstandskleidung sollte vor dem Einkürzen mindestens einmal gewaschen werden, da sie oft noch ein wenig einläuft!
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