(openPR) Ohne ein neues Nahversorgungszentrum wird es in absehbarer Zukunft im nördlichen Stadtgebiet vermutlich gar keinen Supermarkt mehr geben. Aufgrund des hohen Preisdrucks sind die bestehenden Märkte zu klein, um rentabel betrieben zu werden. An dieser Entwicklung wird sich nichts ändern, solange der Konsument bereit ist, für wenige Cent Preisunterschied längere Strecken zu fahren.
Tante Emma-Romantik ist leicht formuliert, aber sie hat mit der Realität überhaupt nichts zu tun. Daher wäre es nach Ansicht die FDP fahrlässig und letztendlich auch unsozial, auf ein Nahversorgungszentrum am Stadtfeld zu verzichten. Es sei höchst erstaunlich - so der FDP Ratsherr Jürgen Wenzel - dass manche Stadtvertreter auf Arbeitsplätze und eine preiswerte Erneuerung des Kindergartens am Stadtfeld verzichten wollen, während sich die Stadt in einer finanziellen Notlage befindet. Eine weitere negative Entwicklung Schlesiwgs in bezug auf die Einwohnerzahl und die Verschuldung wird mit dieser Haltung verstärkt. Die Zustimmung Wenzels zur Erweiterung des Einzelhandelsgutachtens war ein notwendiger Kompromiss, um das Projekt voranzutreiben. Nach Ansicht der FDP gibt es aber überhaupt keinen Zweifel an der Notwendigkeit des Projektes.










