(openPR) Ministerpräsident informiert sich an Deutschlands ältester privater Fernhochschule über Forschung und Lehre
Ausreichend Zeit brachte Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen am gestrigen Vormittag (3.2.) für seinen Besuch der AKAD Hochschule Pinneberg mit, um sich über deren innovative Unterrichtskonzepte und aktuelle Wissenstransfers zu informieren. Neben Gesprächen mit dem Geschäftsführer der AKAD-Hochschulgruppe, Harald Melcher, sowie dem Hochschulrektor Prof. Dr. Roland Schwesig stand auch der Austausch mit weiteren Professoren und den berufsbegleitenden Studierenden auf dem Programm. Carstensen, der sich auch über die guten Wachstumschancen des akademischen Weiterbildungsmarkts informierte, würdigte das didaktisch-methodische Konzept für Berufstätige.
Hochschule mobilisiert „Akademikerreserve“ / Kooperationen mit staatlichen Hochschulen in Vorbereitung
Harald Melcher wies den prominenten Gast auf das besonders zukunftsfähige Studienmodell von AKAD hin. „Unsere Methode ermöglicht vielen Berufstätigen überhaupt erst ein Studium und führt dazu, dass wir diese für die Entwicklung des Landes so wichtige Akademikerreserve heben können“ betonte der AKAD-Chef. Hochschulrektor Prof. Dr. Roland Schwesig erläuterte den kontinuierlichen Aufbau und das stete Wachsen seiner Hochschule: „Wir haben mit Studiengängen in BWL- und Wirtschaftsinformatik angefangen und dann das Angebot im Bereich Sprachen (International Business Communication) und Technik (Maschinenbau) erweitert. Und heute bereiten wir Kooperationen mit staatlichen Hochschulen vor, um weitere Studienangebote zu entwickeln und dabei die jeweiligen Kernkompetenzen optimal auszunutzen. Wir bestehen seit 1980 und unsere Innovationskraft ist inzwischen schon Tradition.“
Innovative Onlinelösung für Mittelständler entwickelt
Beispiele aus Theorie und Praxis lernte der Ministerpräsident anhand der Vorstellung eines Forschungsvorhabens zum Lernverhalten berufstätiger Studierender kennen. Außerdem ging es um praktische Arbeitsergebnisse wie beispielsweise ein elektronisches Steuerungs-Cockpit. Das Tool dient dazu, neue Ansätze der Betriebswirtschaftslehre durch moderne Internet-Technologien zu vermitteln. Demonstriert wurde dem Regierungschef auch die Innovation am Beispiel einer Anwendung für das Bundesland Schleswig-Holstein. Die nutzeroptimierte Programmoberfläche eignet sich besonders, um beispielsweise dem Geschäftsführer eines mittelständischen Betriebs genaue Kennzahlen seines Unternehmens zu vermitteln. Die Hochschule beabsichtigt in Absprache mit dem Wirtschaftsministerium die Software mittelständischen Unternehmen in Schleswig-Holstein zur Verfügung zu stellen.
Studierende aus dem ganzen Bundesgebiet in Pinneberg
Über die Anforderungen und den Nutzen eines berufsbegleitenden Studiums für den beruflichen Erfolg informierte sich der Ministerpräsident abschließend in einer Diskussionsrunde mit den Studierenden der Hochschule. Diese kommen an der Hochschule Pinneberg aus dem ganzen Bundesgebiet und teilweise auch aus dem Ausland: Etwa die Hälfte der aktuell 1.837 Studierenden wohnt und arbeitet außerhalb Schleswig-Holsteins. Die südlichste Studentin lebt im südbadischen Lörrach und studiert Betriebswirtschaftslehre im Diplom-Studiengang. Mehrere Studierende sind auch im Ausland beheimatet, so etwa ein angehender Diplomkaufmann aus dem kanadischen Edmonton. Die Studierendenzahl ist seit dem vergangenen Wintersemester um 14 Prozent ( plus 221 Studierende) gestiegen.
Begleitet wurde der Ministerpräsident bei seinem zweistündigen Besuch unter anderem auch von der Pinneberger Bürgermeisterin Kristin Alheit (SPD) sowie dem Fraktionsvorsitzenden der CDU im Landtag, Dr. Christian von Boetticher.












