(openPR) Es gibt eine Vielzahl von Gründen, sich für Biogewürze zu entscheiden. Hierzu gehört der unverfälschte und intensive Geschmack von hochwertigen Biogewürzen, das Bestreben, sich gesund zu ernähren und letztendlich mit dem Kauf von Bioprodukten einen Beitrag für die Umwelt zu leisten.
Zwischen Biogewürzen und herkömmlich produzierten Gewürzen bestehen erhebliche Unterschiede sowohl beim Anbau als auch bei der Verarbeitung. Tag für Tag nehmen wir die verschiedensten Gifte in unseren Körper auf. Zahlreiche Umweltfaktoren beeinflussen unser Wohlergehen. Die stetige Zunahme von Allergien bereits bei Kindern zeigt am besten, wie sich diese Einflüsse auswirken.
Bei Biogewürzen ist der Einsatz von Pestiziden und Insektiziden strikt verboten. Greenpeace hat im Jahr 2008 verschiedene Gewürze aus konventionellem Anbau untersucht. In 81,9% der untersuchten Proben wurden Pestizidrückstände gefunden. Bei einem untersuchten Paprikagewürz wurden Rückstände von 22 verschiedenen Pestiziden festegestellt. Greenpeace spricht hier von einem Pestizidcocktail. Durchschnittlich wurden 4 Pestizide in jedem Gewürz aus konventionellem Anbau festgestellt. Im Oktober 2009 hat Greenpeace erneut Spritzmittel in getrockneten Kräutern und Gewürzen entdeckt. Wie die Umweltschutzorganisation in Hamburg mitteilte, wurde mehr als ein Viertel von 37 Proben aus konventionellem Anbau als „nicht empfehlenswert“ eingestuft. Besonders stark belastet seien Paprika- und Currypulver sowie getrocknete Petersilie.
Biogewürze unterliegen häufigen und sorgfältigen Kontrollen. Betriebe werden hier mindestens einmal pro Jahr überprüft und erhalten erst nach erfolgreich absolvierter Überprüfung die Verlängerung des Zertifikates.
Beim Anbau von Biolebensmitteln sollen umweltschonende Praktiken ein hohes Maß der Artenvielfalt sichern und natürlichen Ressourcen geschont werden. Der Bio-Anbau hat zum Ziel, die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und zu verbessern. Als Grundprinzip gilt, dass die Pflanzen hierbei ihre Nährstoffe möglichst über das Ökosystem des Bodens und nicht aus Düngemitteln beziehen. Daher wird beispielsweise auf eine mehrjährige Fruchtfolge und die Wiederverwertung organischen Materials Wert gelegt. Somit leistet man beim Kauf von Bioprodukten tatsächlich einen Beitrag für eine gesunde Umwelt.











