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Qualifizierungsangebote in der Sicherheitsbranche bemängelt

(openPR) Umfrage des Kompetenzzentrums für Qualifizierung im Bereich der Sicherheit (KomSiB)


Auf dem Gebiet der Unternehmenssicherheit entsprechen die vorhandenen Angebote der Mitarbeiterqualifizierung nur unzureichend den Erfordernissen des Marktes. Dies ist eines der Ergebnisse einer Befragung von Unternehmern und Mitarbeitern der Sicherheitsbranche durch das Kompetenzzentrums für Qualifizierung im Bereich der Sicherheit (kurz: KomSiB) an der Fachhochschule Brandenburg (FHB). Ein weiteres Ergebnis ist, dass sich sowohl Strukturen als auch Inhalte der Qualifizierungsangebote den Unternehmen oft nicht hinreichend erschließen. Die Anforderungen an unternehmensspezifische Prozesse werden in ungenügendem Maße in den Qualifizierungsangeboten berücksichtigt. Die kaum vorhandene Etablierung des Themas Sicherheit, vor allem in der Unternehmensführung, spiegelt sich in Bereichen wie Wertschöpfung, Finanzierung, Auftragsvergabe und letztlich auch in der Qualifizierung wider.



Im Rahmen der KomSiB-Studie werden auch Empfehlungen ausgesprochen. So plädieren die Autoren für eine enge Zusammenarbeit zwischen Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Gewerkschaften und Bildung und eine übersichtliche Struktur in den bestehenden Qualifizierungspfaden im Bereich der Sicherheit geschaffen werden sollten. Dabei sollen idealerweise konkrete Ausbildungs- und Studieninhalte zwischen Bildungseinrichtungen und der Wirtschaft abgestimmt werden können. Außerdem sollte eine Mindestausbildung durchgesetzt werden, welche die bisherigen Schulungsmaßnahmen nach § 34a GewO (Gewerbeordnung) deutlich übersteigt. Zukünftigen Mitarbeitern sollte, in Vorbereitung auf ihre Tätigkeiten, seitens der Unternehmen die Gelegenheit für Praxiszeiten während des Ausbildungs- bzw. Studienzeitraums gegeben werden. Bereits ausgebildete Fachkräfte sollten zudem eine gezielte Förderung erfahren, um nicht zuletzt eine Chance auf einen beruflichen Aufstieg zu erhalten. Weiterhin würde eine Normierung der Sicherheitsprozesse helfen, die Qualifizierungsinhalte praxisnah und gleichzeitig standardisiert anzubieten. Schließlich könnte das Outsourcing von Sicherheitsmanagement-Prozessen an Sicherheitsdienstleister zu einer hohen Transparenz führen und damit betriebswirtschaftliche Potenziale ausschöpfen, was wiederum der Qualifizierung zu Gute kommen würde.

Die KomSiB-Studie zur „Bedarfsermittlung von Qualifizierungsanforderungen im Bereich der Sicherheit“ basiert auf zwei Befragungen im einen Zeitraum von 15 Monaten. Die Umfragen wurden in persönlichen und telefonischen Interviews (Fragerunde eins) und via Onlinefragebogen (Fragerunde zwei) mit Teilnehmern aus dem Sicherheitsnetzwerk des KomSiB vorgenommen. Teilnehmer sind Vertreter des Sicherheitsmanagements, des Werk- und Wachschutzes, der IT-Sicherheit, der externen Sicherheitsdienstleister sowie eine Gruppe der „Sonstigen“, die sich aus Sicherheitsberatern, Vertretern von Verbänden und Bildungseinrichtungen zusammensetzt. Die Befragten der jeweiligen Gruppe beantworteten die Fragen sowohl in Bezug auf sich selbst (Eigeneinschätzung) als auch in Bezug auf die übrigen Gruppen (Fremdeinschätzung) mit Ausnahme der Gruppe der Sonstigen.

Die komplette Studie kann aus dem Internet heruntergeladen werden: http://www.kompetenzzentrum-sicherheit.de/16.html

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