(openPR) Mit dem Siegeszug des Internets ist eine kaum überschaubare Zahl von Thesen zu dessen sozialen Folgen entstanden. Ein Überblick über diese Thesen sowie deren Konfrontation mit empirischen Daten sind Gegenstand der Publikation. Dabei wird aufgegriffen, inwieweit sich durch das Internet die soziale Differenzierung erhöht, ob die Matrix-Struktur der Web-Inhalte zu einem neuen Denken führt, das Internet ein Katalysator neuer Beziehungen ist und infolge eines Spiels mit verschiedenen Identitäten ein multiples Selbst entsteht. Diese Wirkungszusammenhänge, die insbesondere auf Lievrouw, Landow, Rifkin und Turkle zurückgehen, werden dann im Zusammenhang mit den Internet-Auftritten von Künstlern einer empirischen Analyse unterzogen. Um der Vielschichtigkeit des Themas gerecht zu werden, wurde umfangreiches empirisches Material gesammelt und ausgewertet. Dazu zählt neben einer Künstler-Befragung auch eine Struktur-Analyse von Künstler-Websites sowie eine Internet-Plattform unter der Domain www.kunstplattform.de. Wenngleich eine Beschreibung der Künstler-Auftritte kein primäres Ziel der Arbeit ist, finden sich dazu dennoch zahlreiche Daten (so unter anderem zu den Zielsetzungen des Internet-Auftritts, dessen Gestaltung, der Besucherzahlen und Nutzungsdauer sowie den Erfahrungen aus Sicht des Künstlers).
Die Dissertation ist unter dem Titel „Die sozialen Folgen des Internets im Zusammenhang mit den Internet-Auftritten von Künstlern“ im Tectum Verlag erschienen (356 Seiten, 81 Abbildungen, 43 Tabellen , ISBN 3-8288-8728-7). In der Publikation finden sich nicht nur weitere Ergebnisse der Befragung, sondern auch die Resultate einer Struktur-Analyse von deutschsprachigen Künstler-Websites sowie Daten über das Nutzerverhalten und die Darstellung von Künstlern unter www.kunstplattform.de.









