(openPR) Umweltministerin Rumpf und Kiels Bürgermeister Todeskino wollen für Fahrgemeinschaften begeistern
KIEL. 02.02.2010 - Umweltministerin Dr. Juliane Rumpf und Kiels Bürgermeister Peter Todeskino haben heute in der Landeshauptstadt ein Kommunikationskonzept vorgestellt, mit dem in den kommenden Monaten verstärkt für das so genannte „PendlerPortal" geworben werden soll. Ziel ist, das Internetportal bei Berufspendlern und Anderen, die eine regelmäßige Mitfahrgelegenheit oder einen Beifahrer suchen, bekannter zu machen. Umweltministerin Dr. Juliane Rumpf sagte zur Begründung: „Wir verfolgen damit das Ziel, den motorisierten Individualverkehr und den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren." Mit der Unterstützung für das „PendlerPortal" werde daher auch ein Vorhaben des Klimaschutz-Aktionsplans der Landesregierung verwirklicht. Kiels Bürgermeister Peter Todeskino ergänzte: „Allein in Kiel gibt es täglich etwa 52.000 Einpendler und 20.000 Auspendler. Sie wollen wir für Fahrgemeinschaften gewinnen. Das schafft saubere Luft und schont den Geldbeutel."
Die Werbeoffensive für das „PendlerPortal" wird vom Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume mit 47.000 Euro unterstützt. Die schleswig-holsteinischen Kreise, Städte und Gemeinden geben 14.000 Euro dazu. Die Federführung für die zunächst auf ein Jahr angelegte Kampagne liegt bei der Landeshauptstadt Kiel. Zunächst wird landesweit mit Informationsmaterialien wie Flyern, Plakaten und Straßenbannern für das Portal geworben. Aktionen in Städten und Gemeinden, mit Industrie- und Handelskammern und Unternehmen in Schleswig-Holstein sind ebenso geplant wie Präsentationen am Kieler Klima Tag am 20. Februar im Kieler Rathaus oder bei der Einweihung des Pendlerparkplatzes an der BAB 7 bei Büdelsdorf.
Insgesamt gibt es etwa 30 Millionen Pendler in Deutschland, davon circa 360.000 berufstätige „Wochenendpendler". 1,5 Millionen von ihnen legten täglich mehr als 50 Kilometer Fahrstrecke zu ihrem Arbeitsplatz zurück und gelten deshalb als Fernpendler. Das am häufigsten genutzte Fortbewegungsmittel ist das Auto.
Mehr Informationen im Internet: www.schleswig-holstein.pendlerportal.de











