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Frühjahrsgutachten bestätigt ZIA-Forderungen

02.02.201017:26 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) Der ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss erwartet für 2010 eine Anspannung auf den Wohnungsmärkten in einigen Großstädten. Mit Ausnahme von Berlin und eingeschränkt Frankfurt führt ein weitere Rückgang der Wohnungsfertigstellungen tatsächlich zu einer Verknappung von Wohnraum insbesondere in den westdeutschen Ballungsräumen. Dies ergibt sich aus dem heute vorgestellten Frühjahrsgutachten des Rats der Immobilienweisen.



„Unsere Einschätzung hat sich für mehrere Großstädte leider bewahrheitet. In einigen Teilmärkten insbesondere in Westdeutschland muss dringend über Anreize für Wohnungsbauförderung nachgedacht werden“, sagt Andreas Mattner, Präsident des ZIA. „Der ZIA hält die Wiedereinführung der degressiven AfA daher weiterhin für einen gangbaren Weg, um benötigte Wohnungsfertigstellungen zu erreichen. Zudem müssen Genehmigungsverfahren weiter vereinfacht werden und bürokratische Hemmnisse abgebaut werden“, so Mattner weiter.

Der Rückgang von Wohnraum wird laut Gutachten statistisch nur mangelhaft erfasst. Zwar werden genehmigte Wohnungsabrisse berücksichtigt, der Verlust an Wohnungen durch Zusammenlegungen und Nutzungsänderungen hingegen in der Regel nicht. Im Ergebnis überschätzt die Wohnungsfortschreibung den Wohnungsbestand sowie das Wachstum des Wohnungsangebots. Leider liegt keine bessere Datenbasis vor, sodass die Entwicklung des Wohnungsangebots nur geschätzt werden kann.

„Endlich wird die fehlende benötigte Datenbasis für die Immobilienwirtschaft auch von gutachterlicher Seite bestätigt. Verlässliche Planung und Analyse ist nur aufgrund einer guten Zahlengrundlage möglich. Der ZIA hat zur Transparenz des deutschen Immobilienmarktes bereits mehrere Vorschläge unterbreitet und wird weiter Veränderungen bei der Datensammlung anmahnen“, sagt Mattner.

Auch beim Thema REITs wird der ZIA durch die Immobilienweisen in seiner bisherigen Position bestärkt. So wird in dem Frühjahrgutachten gefordert, dass die offensichtlichen Mängel des REIT-Gesetzes durch die Bundesregierung beseitigt werden sollten. Korrekturbedürftig ist in erster Linie der Ausschluss von Investitionen deutscher REITs in Bestandmietwohnimmobilien, obgleich selbst ausländische REITs in deutsche Mietwohnungsbestände investieren dürfen.

Seit Herbst 2002 haben sich drei führende unabhängige Forschungsinstitute zum „Rat der Weisen der Immobilienwirtschaft“ zusammengeschlossen. Sie sorgen seitdem durch ihre Frühjahrsprognosen für mehr Transparenz auf den Immobilienmärkten. Für das Frühjahrsgutachten 2010 konnte der „Rat der Weisen der Immobilienwirtschaft“ mit Prof. Dr. Wolfgang Wiegard, Mitglied im Sachverständigenrat der Bundesregierung, um einen renommierten Volkswirtschaftler erweitert werden. Mit dem „Rat der Immobilienweisen“ wollen die Immobilien Zeitung und der ZIA der Branche nicht einfach einen weiteren Marktbericht präsentieren, sondern eine Orientierungshilfe für eine vorausschauende Planung der Marktteilnehmer in einem stark verunsicherten Markt bieten.

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