(openPR) Einzelhandel klagt über 3,9 Milliarden Euro Inventurdifferenzen jährlich - Effektives Verpackungsmanagement als Gegenmaßnahme
Balingen/Bochum, 20. Januar 2010 - Im gesamten Einzelhandel summieren sich die Inventurdifferenzen auf jährlich 3,9 Milliarden Euro, das stellt das EHI Retail Institut ehi.org in einer Erhebung fest. Unehrliche Kunden verursachen hiervon rund 53 Prozent, also knapp zwei Milliarden Euro, den eigenen Mitarbeitern werden 23 Prozent angelastet – das entspricht rund 900 Millionen Euro.
Der Schlüssel zu effektiven Gegenmaßnahmen liegt vor allem im Verpackungsmanagement, weiß Marc Büttgenbach, Vertriebsleiter Labels and Consumables bei Bizerba http://www.bizerba.com: „Es kann passieren, dass Mitarbeiter im Geschäft etwas kaufen und auf dem Rückweg durch den Laden die Tragetaschen wieder aufmachen und sie mit zusätzlichen Artikeln füllen. Unsere Tamper-Evident Etiketten übernehmen hier eine Siegelfunktion. Wenn diese auf die Tüte angebracht werden, lassen sie sich nicht mehr spurlos vom Untergrund ablösen.“ Das Unternehmen müsse folglich nur darauf achten, dass kein Mitarbeiter den Laden mit gebrochenem Siegel verlässt.
Das synthetische Papier der TE-Etiketten besteht aus mehreren hauchdünnen Lagen. Der entstehende Verbund zerfasert beim Ablösen, da Bizerba in der eigenen Laminatproduktion einen besonders starken Klebstoff benutzt. „Diese Technologie nutzen auch die Hersteller exklusiver Lebensmittel, vom argentinischen Steak bis hin zur hochwertigen Süßigkeit, um Produktverpackungen zu verschließen“, so Büttgenbach weiter. Auch Produkte wie DVDs, Parfüms und technische Geräte ließen sich so vor illegalem Umpacken sichern.
An der Untersuchung des EHI zum Thema Inventurdifferenzen beteiligten sich 78 Unternehmen mit insgesamt fast 12.500 Verkaufsstellen, die einen Gesamtumsatz von rund 57 Milliarden Euro repräsentieren.






