(openPR) 2004 wurde ein Video gedreht, dass die Welt Jahre später noch immer entsetzt.
In der Wüste wird ein Mann mitten in der Nacht auf grausamste Art und Weise gefoltert und gequält. Das Video geht drei Stunden lang und zeigt ein breites Spektrum der menschlichen Grausamkeit und Perversion: Der Afghane wird mit mehreren Utensilien gequält und verletzt, unter anderem mit einem Elektroschocker, mit dem der Mann eine dreiviertel Stunde lang bearbeitet wird. Mit einem Nagelbrett wird auf das hilflose Opfer eingeschlagen, mit einem Feuerzeug zünden die Täter seine Genitalien an und streuen anschließend den Wüstensand in die zugefügten Wunden.
Unglaublich aber wahr: An dem furchtbaren Verbrechen war der Kronprinz von Abu Dhabi in vollem Ausmaß beteiligt. Er führte das Folterkommando an. Noch unglaublicher ist allerdings, dass das Gericht den Prinzen nun frei sprach. Angeblich stand er bei seinen Greueltaten unter Drogeneinfluss. Ohne sein Wissen habe er diese Drogen eingenommen und die Kontrolle über sein Tun verloren. Über seine Taten sei er sich somit nicht im Klaren gewesen.
Das Urteil besagt folgendes: „Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass Scheich Issa sich seiner Taten nicht bewusst war und keine Kontrolle über sein Verhalten hatte, weil ihm ohne sein Wissen Drogen und bewusstseinsverändernde Substanzen verabreicht worden waren.“
Das Video, welches während der gesamten Folterung von zwei Brüdern gedreht wurde, sei entstanden, um den Ruf des Prinzen international zu ruinieren. Die Brüder sind von arabischer Herkunft und sind jeweils zu fünf Jahren Haft verurteilt wurden. Als Entschädigung für die erlittenen Qualen hat das Gericht dem Opfer lächerliche 10.000 Dirham, umgerechnet nich einmal 2.000 Euro, zugesagt.
Weitere Informationen sind unter www.halloabudhabi.de zu finden.









