(openPR) Bildungsangebote zu Demenz und Palliativ-Medizin wurden gewürdigt
Heidelberg, Januar 2010 – Für ihr herausragendes Bildungsangebot im Bereich Demenz und Palliativ-Care wurde die Agaplesion Akademie Heidelberg, eine überregionale Fort- und Weiterbildungseinrichtung im Gesundheitswesen, mit dem „Oberin-Line-Fresenius-Preis“ ausgezeichnet. Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert.
Verliehen wurde der Preis im Rahmen eines Festaktes von der „Stiftung Lebensqualität für demenzkranke und sterbende Menschen“, die von der Förderstiftung Hessischer Diakonieverein verwaltet wird. Damit hat die Bildungsarbeit der Agaplesion Akademie eine herausragende Würdigung von einem namhaften diakonischen Träger erhalten.
Bernd Weber, Vorstandsvorsitzender des Gesundheitskonzerns Agaplesion, betonte die Notwendigkeit, dass kirchliche Träger eine Gegenposition zu den privaten Trägern aufbauen müssen. Gemeinnützigkeit und christliche Profile seien Profil und Programm.
Für den Vorstandsvorsitzenden der Förderstiftung Hessischer Diakonieverein, Dr. Martin Zentgraf, ist die Altersmedizin ein wesentlicher Zukunftsbereich. Auf diesem Gebiet gebe es zu wenig gut ausgebildete Fachkräfte. Die Agaplesion Akademie Heidelberg leiste für die Fortbildung bei den Themen Demenz und Palliativ-Medizin vorbildliche Arbeit.
Die Leiterin der Akademie, Almut Lawall, nahm den Preis entgegen und erläuterte das Selbstverständnis der Einrichtung. Die Akademie richte sich mit ihrem Angebot an alle Berufsgruppen im Gesundheitswesen, beispielsweise Ärzte, Pflegekräfte, Therapeuten. Daneben gebe es Kurse für Angehörige und Ehrenamtliche, unter anderem zum Themenbereich Demenz. Der Lehrbetrieb verbinde gezielt Theorie und Praxis. Ganzheitlichkeit, Interdisziplinarität, kleine Lerngruppen, Methodenvielfalt und hohe Dozentenkompetenz sind die Markenzeichen der Akademie, so Almut Lawall. Für das Akademieteam sei die Auszeichnung Ansporn, auf diesem Weg weiterzugehen.









