(openPR) Berlin, 14. Januar 2010 – Die Initiative D21 ist erfreut über die Bekanntgabe der Regierungsfraktionen, eine Enquete-Kommission zum Thema Zukunft der digitalen Gesellschaft einzurichten. Bereits vor der letzten Bundestagswahl hatte Deutschlands größte Partnerschaft von Politik und Wirtschaft für die Informationsgesellschaft darauf hingewiesen, dass dieses so wichtige Thema für den Wirtschaftsstandort Deutschland nicht als einzelnes Sachgebiet, sondern als ressortübergreifende Querschnittsaufgabe verstanden werden muss. „Die Einrichtung einer Enquete-Kommission mit ihrer paritätischen Zusammensetzung aus politischem, wirtschaftlichem und gesellschaftlichem Sachverstand ist als einziges parlamentarisches Instrument geeignet, das vollständige Themenfeld der digitalen Gesellschaft zu untersuchen und zu reflektieren“, so Hannes Schwaderer, Präsident der Initiative D21.
„Die Entwicklungen der digitalen Gesellschaft bedingen und beeinflussen sich gegenseitig: Ohne Anbindung an breitbandiges Internet können viele Schulen ihre Schüler nicht auf die Anforderungen im modernen Arbeitsleben vorbereiten; Lehrkräfte müssen die Informationstechnik und die neuen Medien nicht mehr als Lehrobjekt betrachten, sondern als zeitgemäße didaktische Instrumente; Unternehmen wandern ab, weil sie keine Anbindung an die „Digitale Unternehmenswelt“ erhalten; Telematiklösungen können für das Gesundheits-system nicht Kosten senkend angewandt werden, weil der Zugang zum Breitband fehlt; E-Government-Dienstleistungen werden zu wenig genutzt, weil sie nicht bedarfsorientiert genug entwickelt werden oder die Zugangshürden zu hoch liegen. Hinzu kommen grundlegende Fragen des Daten- und Verbraucherschutzes, der Aufklärung, der Medienkompetenz und Integration“, so Schwaderer weiter.
Die Initiative steht hier auch künftig der Politik und der Verwaltung als Kompetenznetzwerk als Partnerin zur Seite.







