(openPR) Die Schloss Elmau Kammermusikwoche zählt zu den attraktivsten Kammermusikfestivals Deutschlands und kann mit seiner 55. Ausgabe einmal mehr Höhepunkte vorweisen. 39 hochkarätigste internationaler Musiker sind eingeladen: in Kombination mit interessanten Programmen und Begegnungen untereinander ermöglicht sie dem Publikum innerhalb einer Woche mit Matinée- und Abendveranstaltungen ganz dicht in die Kammermusik einzutauchen und deren wichtigsten Repräsentanten kennen zu lernen. Für jedes Konzert sind auch Einzeltickets sowie Tagestickets und ein Festivalpass für den gesamten Zeitraum erhältlich.
So erlebt man zum Auftakt, am 9. Januar um 19 Uhr, den Pianisten Martin Stadtfeld, diesmal im Zusammenspiel mit dem Cellisten Jan Vogler. Die beiden gestalten ein Konzert ausschließlich mit Duo Sonaten von J. S. Bach. Am darauffolgenden Sonntagmorgen präsentiert sich das Kuss Quartett mit den Streichquartetten von Beethoven op. 135 und Brahms op. 67. Am Abend ist einer der bedeutendsten Liedsänger unserer Tage, der Bariton Christian Gerhaher mit seinem Klavierpartner Gerold Huber, mit einem Mahlerabend zu Gast und gibt in Elmau sein Hausdebut.
Die drei Damen des Boulanger Trios bieten am Montag feinsinniges und leidenschaftliches Spiel mit Musik von Schönberg, Schumann und Lili Boulanger. Am Abend dann musiziert der Geiger Leonidas Kavakos mit fünf der international angesehensten Kammermusiker Streichsextette von Dvorak, Schulhoff und Tschaikowsky.
Seinen großen Durchbruch hatte vor kurzem der Bratschist Nils Mönkemeyer, der mit dem Pianisten Nicholas Rimmer am Dienstagvormittag Werke von Schumann und Brahms interpretieren wird. Abends spielt dann die Geigerin Carolin Widmann ein für sie kennzeichnendes Programm zwischen Barock und Avantgarde. Ihr hochvirtuoser Partner am Cembalo ist Naoki Kitaya.
Einmal keine Musik gibt es am Morgen des 13. Januar. Spannend dürfte es sein, wenn Gidon Kremer über seine künstlerische Entwicklung, über seine Erfahrungen mit der Sowjetunion und über große Musikerkollegen dieser Zeit berichtet.
Ein weiterer, der Stimme gewidmeter Beitrag, bereichert die Kammermusikwoche am 14. Januar. Die Sopranistin Sophie Daneman, eigentlich für ihre Barockraffinessen bekannt, begibt sich mit dem legendären Tokyo String Quartet auf Spurensuche in Sachen Webern, Reimann, Schumann, Berg und Schönberg.
Ein Klassikgespräch mit Musik findet am Abend des desselben Tages mit Daniel Hope, Sebastian Knauer, Walter Levin und dem Philosophen Ferdinand Zehentreiter statt, moderiert von der Tagesspiegel-Journalistin Christine Lemke-Matwey. Das Thema lautet: Musik Live: Emotionen, live übertragen von BR-Klassik.
Am vorletzten Festivaltag hört man den Geiger Kirill Troussov mit seiner Schwester Alexandra Troussova (Klavier) mit Musik von Beethoven, Vitali und Franck. Am Abend kommen Daniel Hope und Sebastian Knauer dann auch musikalisch noch einmal zu Wort mit Stücken von de Falla, Brahms, Grieg und Gershwin.
Am Samstag, den 16. Januar um 19.00 Uhr, endet die 55. Schloss Elmau Kammermusikwoche mit Lisa Batiashvili (Violine), François Leleux (Oboe) und Milana Chernyavska (Klavier), die Oboen Tableaux’ von Silvestrini Gilles und Duo Sonaten von Camille Saint-Saëns und Debussy thematisierend.
Karten und Informationen sind über Schloss Elmau erhältlich, Tel.: 08823-180, Fax: 08823-18177 e-mail: ![]()











