(openPR) Schluss mit der Hochkultur - Günter Struve sorgt bei Adventsfeier für Eklat
"Reitz-Kino für wenige tausend Cineasten" ... so titulierte ARD Programmdirektor Günter Struve im Berliner Tagesspiegel die ungekürzte Originalfassung des Kino- und Fernsehereignisses "Heimat 3". Die kulturpolitische Marschrichtung des gebührenfinanzierten Fernsehens scheint klar: Statt sogenannter 'Hochkultur' Kampf um Quoten mit Harald Schmidt und Florian Silbereisen.
Und konsequent zeigt die ARD "Heimat 3" von Edgar Reitz in einer um mehr als 100 Minuten gekürzten Fassung. Cuihong Shi und Dirk Schneider protestieren auf der Website www.heimat-komplett.de: "Während im Ausland (im Fernsehen) die ungekürzte Version gesendet wird, sollen wir uns mit einer Schmalhansausgabe begnügen, obwohl doch der Film schon mit unseren Fernsehgebühren bezahlt wurde. Daher wollen wir auch alles sehen."






