(openPR) Bei einem ersten Test des Kommunikationsseminars „Vom Dunkel ins Licht“ wurden die Teilnehmer mit einer ungewohnten Situation konfrontiert: Sie trafen in einem komplett abgedunkelten Raum auf unbekannte Menschen, mit denen sie gemeinsam von einer unsichtbaren Tafel speisen sollten.
Zu dem Seminar im hannoverschen Loccumer Hof hatten der Organisator Tilmann Sauerwein und das Hotel ausgewählte Gäste aus dem Genussumfeld sowie Medienvertreter und Geschäftspartner eingeladen. Der neue Kurs sollte erstmals unter realen Bedingungen mit der ausdrücklichen Aufforderung zu Kritik und Verbesserungsvorschlägen durchgeführt werden. So stand, nachdem die Gäste einzeln in den komplett abgedunkelten Raum geführt worden waren, das behutsame und konzentrierte Verkosten der ersten beiden Gänge sowie das Erkennen ihrer einzelnen Bestandteile zunächst im Vordergrund. Das Tischgespräch, das über die ganze Runde geführt wurde, verlief angeregt unter Moderation von Unternehmensberater und Kommunikationsexperte Dr. Peter Löschner, der die Eindrücke mit Beispielen aus seiner eigenen beruflichen Erfahrung über die Bedeutung des visuellen Präsenz des Gegenübers unterfütterte. Darüber hinaus erläuterte er einige Grundregeln der Kommunikation.
Der zweite Teil des Seminars mit der Einnahme von Hauptgang und Nachspeise fand bei Licht statt. Bei den Gesprächen mit den Tischnachbarn war jeder Gast gemäß einer japanischen Tischsitte angehalten, sich um den Getränkebedarf seines jeweils linken Nachbarn zu kümmern und anschließend ein ‚Porträt’ von ihm zu zeichnen – zwei Aufgaben, die teilweise einigen Probleme bereiteten, aber der guten Gesamtatmosphäre der Veranstaltung keinen Abbruch taten.
„Der Teil im Dunklen hätte noch länger dauern können! Die Situation, dass wir ‚alle im selben Boot sitzen’ und mit der Wahrnehmung allein über Hören und Geschmackssinn auf dieselbe Art und Weise konfrontiert sind, hat mich die Gruppe und die einzelnen Teilnehmer ganz anders erfahren lassen, als es im Hellen möglich gewesen wäre“, so einer der Teilnehmer. „Die Vorteile, die durch Gestalt und Kleidung normalerweise sofort beim Anblick einer Person auftauchen, sind hier völlig ausgeschaltet“, meinte eine andere Teilnehmerin. Auch Organisator Tilmann Sauerwein war zufrieden: „Eine tolle Erfahrung, die mir mehr gegeben hat, als ich erwartet hatte. Die Dunkelheit hat uns ein Gemeinschaftserlebnis beschert, das uns spannende Möglichkeiten aufzeigt.“
Das Seminar wird im kommenden Jahr an drei Terminen im Loccumer Hof offeriert.













