(openPR) Was bedeutet die heimliche Sehnsucht vieler Frauen vom Prinz auf dem weissen Pferd „gerettet“ zu werden?
Oder der Wunsch mancher Männer stark und unverwundbar wie Siegfried zu sein?
Was kann es heißen wenn mancher sich fühlt wie Rumpelstilzchen, der böse Wolf, oder gar meint als Aschenputtel zu leben?
Dies alles sind Fragen deren tiefere Bedeutung uns durch eine Aufstellung gezeigt werden kann. Solche wichtigen Empfindungen haben natürlich Be-Deutung in unserem Leben.
Märchen mit ihrer symbolhaften Bildersprache sind ideal geeignet, ebenso wie die Aufstellungsarbeit tiefe unbewusste Bereiche unserer Seele zu erreichen und damit verborgene Sehnsüchte zu erkennen und auch zu erfahren was Sie brauchen, um diese zu erfüllen und zu heilen.
Nach der Erfahrung Bert Hellingers und anderer Aufsteller nach ihm sind viele Probleme insbesondere von Kindern nicht entwicklungspsychologisch, sondern systemisch bedingt, sie gehen auf Identifizierungen mit Ereignissen, Schicksalen und Erlebnissen von Familienmitgliedern zurück.
Diese mehrgenerationale Sichtweise entspricht der Perspektive der Märchen. Eine systemische Betrachtungsweise zeigt, daß ein bestimmter wiederkehrender Märchentypus mit ebensolchen bestimmten familiären Skripten verknüpft ist, d.h. gewisse Formen und Inhalte von Identifizierungen und Verstrickung abbildet und lehrt.
So sagt in einem russischen Märchen ein junger Mann zu seinen verstorbenen Bruder: ‚La? mich wieder zu dir, denn auf dieser Welt ist für mich kein Platz mehr’. So oder so ähnlich äußern sich in Aufstellungen Stellvertreter von Personen, die ein Geschwister verloren haben.
Bei richtiger Auswahl des Märchens kann das Kind darin stellvertretend seine Geschichte (aus eigenem Erleben oder Verstrickung mit dem System) aufstellen und seiner Seele so die Möglichkeit geben eine ‚unorthodoxe’, außerhalb nicht verfügbare Lösung zu finden. Sie wird dazu im Märchen gesucht und dort auch vollzogen.
Die Erfahrung hat gezeigt, daß betroffene Kinder an der entsprechenden Stelle nie widersprechen indem sie auf die sog. ‚Richtigkeit des Märchens’ pochten. Ihre Seele nimmt den neuen Weg, der sich etwas verkleidet darstellt und damit nicht aufdrängt und keine erkennbare Gefahr darstellt dankbar an.




