(openPR) Das Projekt "North Sea - Sustainable Energy Planning" zeigte auf einer Veranstaltung im Rahmen der COP 15, wie durch koordiniertes Vorgehen auch regionen- und grenzüberschreitend am großen Klimaziel gearbeitet werden kann.
Klimawandel und Klimaschutz sind nicht nur nationale, regionale und lokale Themen von höchster Bedeutung – auch durch aktive und gezielte Zusammenarbeit über Grenzen hinweg kann eine Menge bewegt werden, um die Klimaziele zu erreichen. Wie das funktionieren kann zeigte das Projekt North Sea - Sustainable Energy Planning (North Sea - SEP) auf seiner Veranstaltung am 8. Dezember 2009 in Kopenhagen. Das von der EU im Rahmen des INTERREG IVB Nordseeprogramms geförderte Projekt hat dabei das Local Government Forum der UN Klimakonferenz (COP 15) genutzt, um seine Ideen und Aktivitäten einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.
North Sea - SEP hat es sich zum Ziel gesetzt, Modelle und Strategien für nachhaltige regionale Energieplanung und -management zu entwickeln. Dafür haben sich unter der Federführung der Jade Hochschule Wilhelmshaven, Oldenburg, Elsfleth 15 feste und 11 assoziierte Partner aus den Nordsee-Anrainerstaaten Belgien, Dänemark, Deutschland, den Niederlanden, Schweden und Großbritannien zusammengeschlossen. Für die Aktivitäten im Projekt stehen insgesamt 5 Millionen Euro zur Verfügung, die Hälfte davon stammt von der EU.
Im Vordergrund der Veranstaltung stand die Vorstellung des Projektes, das noch bis August 2012 läuft. Ziel ist es, insbesondere für die spezifischen Probleme öffentlicher Träger wie Kommunen und Landkreise Lösungen für ein nachhaltiges Energiemanagement zu entwickeln. Dabei gibt es neben den großen Zielen des Projekts, die Tim Brauckmüller, der transnationale Projektmanager, vorstellte auch individuelle Ziele und Aktivitäten in den Regionen, die das Netzwerk erst lebendig werden lassen und einen Austausch unter den Akteuren und Spezialisten ermöglichen.
So präsentierten zum Beispiel Prof. Dr. Manfred Weisensee und Hans-Peter Ratzke von der Jade Hochschule die Aktivitäten aus akademischer Perspektive, der belgische Partner Dominiek Vandewiele von der Intercommunale Leiedal veranschaulichte die Schwierigkeiten und Potenziale der Energieplanung als Aufgabe mehrerer Verwaltungsebenen und Annica Myrén und Merete Valbak boten einen Einblick in die Sicht der dänischen Stadt Kolding auf die Entwicklungsmöglichkeiten im Rahmen von North Sea - SEP.
Mehr Informationen zu den Zielen, Inhalten und Partnern des Projekts finden Sie unter www.northseasep.eu










