(openPR) Sieben Personen, die aus unterschiedlichen Gründen mit dem Schnell-Lesen zu tun haben, wollen die "Deutsche Gesellschaft für Schnell-Lesen" (DGfSL) gründen. Die Gründungsversammlung ist für Samstag, 23.01.2010, in München geplant.
Eine der spannendsten Aufgaben der DGfSL wird die Suche nach sogenannten "Natural Speed Readern" sein. Das sind Personen, die ganz natürlich mit sehr hohen Geschwindigkeiten lesen können, ohne jemals einen Schnell-Lese-Kurs besucht zu haben.
Evelyn Wood, die das Thema "Speed Reading" in den 50er-Jahren populär machte, hatte damals über 50 "Natural Speed Reader" gefunden, die mit Geschwindigkeiten zwischen 1.500 und 6.000 wpm (Wörter pro Minute) lesen konnten. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Lesegeschwindigkeit beträgt ca. 200 bis 250 wpm. Weniger als ein Prozent der Leser sind schneller als 500 wpm.
"Wir wollen nun möglichst viele deutschsprachige 'Natural Speed Reader' finden", sagt Michael Buse, Schnell-Leser aus Berlin (38 J., Diplom-Informatiker). Laut Peter Rösler, Schnell-Leser aus München (48 J., Diplom-Informatiker), ist das die Suche nach der Nadel im Heuhaufen: "Ich vermute, dass es unter 1000 Personen vielleicht nur einen 'Natural Speed Reader' gibt, oder sie sind sogar noch seltener!"
Jeder, der schneller als 600 wpm liest und trotzdem das Gelesene versteht, sollte sich bei der Deutschen Gesellschaft für Schnell-Lesen melden. Aber auch "Normalleser" sind herzlich willkommen!






