(openPR) Acht Personen haben am 23.01.2010 in München die "Deutsche Gesellschaft für Schnell-Lesen" (DGfSL) gegründet. 26 weitere Personen wurden noch am selben Tag in den Verein aufgenommen.
Jeder, der schneller als 600 wpm (Wörter pro Minute) liest und trotzdem das Gelesene versteht, gilt als Schnell-Leser. Zum Vergleich: Die durchschnittliche Lesegeschwindigkeit beträgt ca. 200 bis 250 wpm. Weniger als ein Prozent der Leser sind schneller als 500 wpm.
Der Verein will möglichst viele deutschsprachige "Natural Speed Reader" finden. "Natural Speed Reader" sind Personen, die ganz natürlich mit sehr hohen Geschwindigkeiten lesen können, ohne jemals einen Schnell-Lese-Kurs besucht zu haben. Peter Rösler, Schnell-Leser aus München: "Ich vermute, dass es unter 1.000 Personen vielleicht nur einen 'Natural Speed Reader' gibt, oder sie sind noch seltener. Daher hoffen wir, dass uns die Medien bei der Suche unterstützen!"
Evelyn Wood, die das Thema "Speed Reading" in den 50er-Jahren populär machte, hatte damals in den USA über 50 "Natural Speed Reader" gefunden, die mit Geschwindigkeiten zwischen 1.500 und 6.000 wpm lesen konnten.
In den Vorstand der DGfSL wurden gewählt:
Peter Rösler (Diplom-Informatiker aus München) als Vorsitzender,
Michael Buse (Diplom-Informatiker aus Berlin) als stellvertretender Vorsitzender,
Matthias Baur (Diplom-Wirtschafts-Ingenieur (FH) aus Beilngries) als Schatzmeister,
Moritz Thiele (Gymnasiast aus Baldham, der gerade seine Facharbeit über Schnell-Lesen schreibt) als Ansprechpartner für Schüler und Studierende,
und Matthias Schroeder (Rechtsanwalt aus München) als weiteres Vorstandsmitglied.
Natürlich dürfen auch "Normalleser" Mitglied im Verein werden. Die Mitgliedschaft im Verein ist kostenlos.







