(openPR) Eine neue Welle gefährlicher Phishing-Mails ist derzeit im Umlauf, meldet antispameurope. Den Mails enthalten den Trojaner Bredolab, den der Sicherheitsdienstleister bereits im August dieses Jahres erkannte, in einer neuen Variante. Wird das angehängte Archiv geöffnet, besteht die Gefahr, dass das Programm geheime Bank- und Kreditkartendaten des ahnungslosen Nutzers ausspäht. Als angeblicher Absender wird fälschlicherweise der amerikanische Bargeldtransfer-Anbieter „Western Union“ genannt.
„Wir raten dringend davon ab, die angehängte Datei zu öffnen“, warnt Olaf Petry, technischer Leiter bei antispameurope. „Wer solche Mails bekommt, sollte sie sofort löschen.“ Die Filter des Managed Service-Anbieters hatten am frühen Morgen innerhalb weniger Stunden einen Anstieg des normalen Malwarepegels um mehr als das Zehnfache festgestellt. Die verseuchten Trojaner-Mails konnten dank der eigenen Signaturen zur Viren-Früherkennung sofort aus dem Mailverkehr der Kunden gefischt und unschädlich gemacht werden.
Die betrügerischen Mails enthalten neben dem gefälschten Absender einen kurzen Hinweistext auf eine angeblich anstehende Zahlung per Bargeldtransfer über eine hohe vierstellige Dollarsumme. Weiter wird behauptet, dass die angehängte Datei nähere Details zur Transaktion enthält – in Wirklichkeit wird jedoch beim Öffnen das gefährliche Schadprogramm installiert. „Die Betrüger versuchen mit der Masche massiv Trojaner unters Volk zu streuen“, so Spam-Experte Olaf Petry.







