(openPR) Wann kommt die Trendwende?
Aufgrund der Bindung an den Ölpreis ist es wenig überraschend, dass Natural Gas gleichzeitig mit Erdöl (im Sommer 2008) sein Hoch erreichte. Seitdem kam es zu einem starken Verfall des Erdgaspreises. Aktuell notiert der Gaspreis in etwa auf dem Niveau des Augusttiefs. Die gegenwärtige Entwicklung ist vom Ölpreis abgekoppelt, Gründe hierfür sind u.a. ein bisher warmer Winter, geringere Nachfrage und auch gut gefüllte Lager - Erdgas ist grundsätzlich ein stark saisonaler Rohstoff.
Wegen der geringeren Verunreinigungen verbrennt Erdgas im Vergleich zu anderen fossilen Brennstoffen (z.B. Erdöl) sauberer. Trotzdem werden beim Gewinnungsprozess, der Verarbeitung und beim Transport umweltschädliche Gase, wie z.B. Kohlendioxid freigesetzt.
Anders als Erdöl birgt Erdgas durch seine Explosivität Risiken beim Gewinnungsprozess, Transport und letztendlich auch im Haushalt. Die Exploration erfolgt durch seismische und geophysikalische Messungen, diese können sog. Sedimentbecken erkennen. Ob tatsächlich Erdgas in wirtschaftlich rentablen Mengen vorhanden ist, lässt sich nur durch Aufschlussbohrungen ermitteln. Diese Probebohrungen erreichen heutzutage Tiefen bis zu 7 Kilometern.
Im Jahr 2004 waren nach Abzug des Eigenverbrauchs die größten Hauptförderländer weltweit Russland mit 22% und die USA mit 20% Anteil. Weitere wichtige Förderländer sind Kanada, Großbritannien und Algerien. Erdgas deckt ungefähr ein Viertel des weltweiten Energieverbrauchs, wird aber nach Angaben der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) bis zum Jahr 2080 mit über 50% zum wichtigsten fossilen Energieträger werden.
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