(openPR) TeleSys und Stadtnetz Bamberg haben moderne Breitbandlösung realisiert.
Für viele Betriebe ist ein Anschluss an das Breitband-Internet eine Frage des wirtschaftlichen Überlebens. Doch gerade im ländlichen Raum gibt es noch viele weiße Flecken, die das Niemandsland für schnelle Datenübertragung ausweisen.
Als Drahtzieher hat die TeleSys Kommunikationstechnik GmbH diesen „untragbaren Zustand“, mit drei weiteren Unternehmen im Industriegebiet West von Breitengüßbach, Landkreis Bamberg, erfolgreich den Kampf angesagt.
In einer für die Region bisher wohl einmaligen Aktion haben sich die Betriebe aus den unterschiedlichsten Branchen zusammengeschlossen, um sich einen Zugang zur Datenautobahn zu verschaffen. Und dieser Wille führt auf direktem Weg zur Stadtnetz Bamberg GmbH, denn ausgerechnet vor der Haustüre fand man die Lösung des Problems: Der Geschäftsführer der Stadtnetz Bamberg, Herr Bengel schlug vor, die Datenautobahn zwischen Bamberg und Coburg anzuzapfen.
Erstmals verlegte die Stadtnetz GmbH das Glasfaserkabel für einen Netzknoten bis ins Gebäude der TeleSys Kommunikationstechnik und setzt dabei für die Kabelführung auf Mikroröhrchen, die die unter der Straße verlegten Kupferkabel ersetzten. Durch diese Röhrchen wurden anschließend Glasfaserkabel mit bis zu zwölf Fasern zwischen dem Kabelverzweiger (KVz) und dem Hausanschlussraum im Keller „eingeblasen“.
Über diesen Weg wurden drei weitere Unternehmen an den Glasfaserring der Stadtnetz Bamberg GmbH angeschlossen und damit die berühmte „letzte Meile“ ins Anwesen weiterer Kunden mit der aktuell schnellsten Verbindungstechnik überbrückt. Für den zweiten Teil der Hochgeschwindigkeitsstrecke ins Internet sorgte die InFranken GmbH, die seit Jahren erfolgreich mit der Stadtnetz Bamberg kooperiert und für den eigentlichen Zugang ins Internet verantwortlich zeichnet.
Die Anbindung des Industriegebietes wurde nicht nur von der Übertragungstechnik, sondern auch von der Bandbreite her zukunftsweisend ausgelegt, denn diese Kombination hat viele Vorteile. So kann zum einen die aktuelle Übertragungsrate für die angeschlossenen Unternehmen je nach Bedarf mühelos erhöht werden. Zum anderen können auch andere Firmen in der Nachbarschaft an das Glasfasernetz und damit ans Internet angeschlossen werden.
Eine Entwicklung, von der sich auch Breitengüßbachs Bürgermeister Reiner Hoffmann begeistert zeigt. „Durch den Anschluss des Industriegebiets an den Glasfaserring hat sich die Standortqualität enorm erhöht. Und dies nicht nur für die bereits angesiedelten Unternehmen, sondern auch für zukünftige Interessenten“, so Hoffmann.
Die Netzanbindung wurde in Betrieb genommen, mittels einer Videokonferenz mit dem Geschäftsführer vom VAF Bundesverband Telekommunikation, Martin Bürstenbinder in Hilden. Der mittels neuer Technik und gestochen scharfen Videobild, seinen Vorstand und gleichzeitigen Geschäftsführer der TeleSys Kommunikationstechnik, Gerhard Förtsch über die Ferne zu dieser Internetanbindung beglückwünschte.
Außerdem funktionieren alle Internetanwendungen schneller.
„Was nützt es, wenn ich ein superschnelles Auto habe, aber keine Straße zum fahren“, so Gerhard Förtsch.










