(openPR) Ein eleganter, hochhackiger Frauenschuh schwebt mit Hilfe eines kleinen weißen Ballons im Raum, während in und um ihn herum eine Gruppe junger, nackter Frauen, mit Pistolen einen surrealen Kampf ausfechten, in dem die kleinen Finessen zu einer längeren Betrachtung einladen. Es handelt sich um die Fotoarbeit „Escarpín“ von Isabel Tallos, die das Titelbild für die Ausstellung Kleine Formate lieferte, die am Freitag den 27. November 2009 in der Galerie 100 Kubik in Köln eröffnet wird, ein Bild, das am besten den Geist dieses Ausstellungs-Überblicks zusammenfasst.
In der Ausstellung ist Malerei auf Reispapier zu sehen, makroskopische Fotografien von eingefrohrenen Einzelheiten, Skulpturen aus Holz und Draht, kleine Lichtschachteln oder Teller, die von 18 Künstlern der Galerie ausschließlich für diese Ausstellung entworfen wurden. Die Absicht ist, die Distanz zwischen Betrachter und Kunstwerk zu verringern, eine gelassenere Wahrnehmung und das Vergnügen an der auf den ersten Blick winzigen oder kaum bemerkbaren Details zu begünstigen. Unter den Künstlern befinden sich so bemerkenswerte Namen wie Antonio Saura oder Manuel Rivera bis zu den jüngsten wie Mauro Fariñas und Isabel Tallos, nicht zu vergessen die dazwischen liegende Generation mit Alberto Hernández, Matías Krahn oder Eugenio Ortíz und andere.
Bis zum 9. Februar 2010 zeigt Kleine Formate das passende Angebot für die kommenden Weihnachtstage für alle diejenigen, die sich ein originales Werk wünschen ohne sich in übertriebene Ausgaben stürzen zu müssen, aber mit der Sicherheit der Künstler der originellen kleinen Werke.













