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Social-Media-Studie-2009

24.11.200914:19 UhrWerbung, Consulting, Marktforschung

(openPR) Social-Media-Studie 2009
Aktuelle Situation der Blogger und Foren-Betreiber
Ergebnisse einer Online-Befragung

Die an der Fachhochschule Köln unter der Leitung von Prof. Dr. Matthias Fank durch-geführte Social-Media-Studie gibt Einblicke in die Situation von Foren- und Blogbetreibern in Deutschland. Die Studie ist frei zugänglich unter


>> www.infospeed.de

Köln, 23.11.2009 – Die Social-Media-Studie zeigt unter anderem, dass auf Blogs verfasste Beiträge zu rund 90% von den Betreibern selber erstellt werden. Bezahlte Beiträge gibt es zwar, diese bilden aber derzeit eher die Ausnahme. Zudem sollten solche bezahlten Beiträge auch eindeutig als solche gekennzeichnet werden, finden 90% der befragten Blogger. Die Mehrzahl der Blogger ist darüber hinaus der Meinung, dass die Unabhängigkeit eines Blogs durch die Vergütung von Beiträgen leide.
Werbeeinnahmen durch Banner sind als Einnahmequelle am stärksten verbreitet. Die Einnahmen reichen aber nicht aus, um einen Lebensunterhalt daraus bestreiten zu können. 57,8% der Studienteilnehmer halten es auch nicht für möglich, mit einem Forum bzw. einem Blog seinen Lebensunterhalt finanzieren zu können. Einige rein privat betriebene Foren und Blogs sehen zudem keine Notwendigkeit, Einnahmen mit ihrer Anwendung zu erzielen.
Verdeckte, durch Unternehmen erstellte Beiträge oder Manipulationsversuche erfolgen laut der Studienteilnehmer eher selten. Unternehmen, oder von Unternehmen beauftragten Agenturen, gelingt es zudem nach Ansicht der Befragten nicht, sich in der Wortwahl dem Jargon der User anzupassen. Die Texte wirken häufig zu kommerziell und die Selbstdarstellungen der Unternehmen sind zu positiv. Sogenannte Richtigstellungen von Usern deuten häufig auf verdeckte Beiträge der Unternehmen hin, die oft dann erfolgen, wenn zuvor ein negativer Beitrag verfasst wurde.
Zahlreiche Studienteilnehmer sind zudem der Meinung, dass Foren und Blogs in Deutschland ein eher schlechtes Ansehen genießen. Dies führen sie mehrheitlich auf das schlechte Image bei Journalisten und Journalistenverbänden zurück.
Weitere Informationen

Zum Thema Webmonitoring:

infospeed GmbH
Torsten Franz
Web Specialist
Große Telegraphenstraße 2
50676 Köln
Tel: +49 (0)221 – 998410-10
Fax: +49 (0)221 – 998410-11
E-Mail

Zum Thema Online-Befragungen:

Interrogare GmbH
Christian Dicke
Head of Marketing & Sales
Meisenstr. 96
33607 Bielefeld
Tel: +49 (0)521 – 2997 349
Fax: +49 (0)521 – 2997 3460
E-Mail

www.infospeed.de
www.interrogare.de


Die Unternehmen unterstützten die Durchführung dieser Studie technisch und inhaltlich.

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