openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Was tun, wenn´s brennt?

23.11.200917:20 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) Die Mehrheit der deutschen Haushalte ist ohne Brandmelder und Feuerlöscher.

In Deutschland brennt es im Schnitt 190.000 Mal im Jahr. Das sind täglich rund 520 Brände. 22 pro Stunde oder mit anderen Worten: Die Feuerwehr muss alle drei Minuten irgendwo in der Republik ausrücken. Die Ursachen sind häufig fahrlässiger und leichtsinniger Umgang mit Kerzen und Pyrotechnik. Aber fast 25 Prozent der Brände in Haushalten entstehen auch durch defekte oder überlastete elektrische Leitungen und Geräte wie Fernseher. Die meisten Brände gehen glimpflich aus, jedoch bezahlen 400 Menschen jährlich mit ihrem Leben. Rund 80 Prozent davon sterben an einer Rauchvergiftung.
Eine aktuelle Umfrage der Immobilienportals Immobilienscout24 in Zusammenarbeit mit dem Fachmagazin. „Feuerwehr“ zeigt, dass die Deutschen für den Brandfall schlecht gerüstet sind. In drei Viertel aller Mieter-Haushalten gibt es keinen Feuerlöscher bzw. die Mieter wissen nicht, wo sich dieser befindet. Zwei Drittel aller Mieter geben in der ImmobilienScout24-Befragung an, keinen Rauchmelder im Haus zu haben. Bei den Eigentümern sind es nur 40 Prozent. Und auch freie Fluchtwege scheinen keine Selbstverständlichkeit zu sein. Nur aus jedem zweiten Haushalt hat man im Brandfall ein einfaches Entkommen. Auf die Frage, was die Menschen tun würden, wenn ihr Haus oder ihre Wohnung in Flammen steht, antworteten fast 90 Prozent in der ImmobilienScout24-Stundie, dass sie die Feuerwehr rufen würden. Fast die Hälfte der Männer (45,5 Prozent) würden versuchen, das Feuer selbst zu löschen – Frauen trauen sich das weniger zu. Von ihnen gaben nur 31 Prozent an, einen Löschversuch unternehmen zu wollen. Bedenklich: Fast jeder vierte Deutsche würde zur Not auch aus dem Fenster springen. „Die Zahlen zeigen, dass noch sehr viel Aufklärungsbedarf in Sachen Brandschutz besteht. Vor allem die Ausstattung von Rauchmeldern in privaten Haushalten müsste von der Politik stärker durchgesetzt werden.“, sagt Mathias Obst, Chefredakteur des Fachmagazins „Feuerwehr“. Derzeit sind Rauchmelder nur in 7 Bundesländern vorgeschrieben und diese „nur“ bei Um- und Neubauten. Andere europäische Länder sind da schon einen Schritt weiter. In Großbritannien oder Schweden beträgt der Rauchmelderanteil in den Privathaushalten deutlich mehr als 70 Prozent, wodurch sich die Zahl der Brandtoten in den letzten 15 Jahren um bis zu 50 Prozent reduzierte.

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 373754
 137

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Was tun, wenn´s brennt?“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von MEBO Sicherheit GmbH

Gemeinsam beim Festival dabei – Unser Verein als stolzer Sponsor
Gemeinsam beim Festival dabei – Unser Verein als stolzer Sponsor
Wir sind stolz darauf, Partner und Sponsor des diesjährigen Open Art Festival 2023 für alle Altersgruppen zu sein! Ein Event, das von Jugendlichen im Alter von 12-27 Jahren mit Unterstützung des VJKA-Teams organisiert und gestaltet wird. Dieses genreübergreifende Festival verspricht ein vielfältiges Erlebnis, das die Herzen aller Musik- und Kunstliebhaber höher schlagen lässt. Musikalische Vielfalt steht bei diesem Festival im Vordergrund. Von klassischer Musik bis hin zu Metal, Punk und Hip Hop – hier ist für jeden Geschmack etwas dabei. Au…
Bild: Sicherheitsmaßnahmen nach DSGVOBild: Sicherheitsmaßnahmen nach DSGVO
Sicherheitsmaßnahmen nach DSGVO
TOMs, die Abkürzung für technische und organisatorische Maßnahmen sind die nach Art. 32 Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vorgeschriebenen Maßnahmen, um die Sicherheit der Verarbeitung personenbezogener Daten zu gewährleisten. Als Unternehmen haben Sie die Verantwortung, die Daten ihrer Kunden und Partner zu schützen. Damit alle Mitarbeiter in ihrem Unternehmen erkennen, wie wichtig der Schutz von fremden und eigenen Daten ist, sollten regelmäßig Schulungen im Bereich Datenschutz erfolgen. Haben Sie Ihr Unternehmen angemessen nach TOMs- D…

Das könnte Sie auch interessieren:

Sie lesen gerade: Was tun, wenn´s brennt?