(openPR) Ganz im Süden der nordfriesischen Insel, wo einst Hexen getanzt und sich die Geister ehemaliger Schiffbrüchiger herumtrieben haben sollen, liegt die große Düne Budersandberg. Sie ist nicht nur der Namensgeber des neu eröffneten Budersand Hotel Golf & Spa, sondern scheint auch das natürliche Modell für das im Mai 2009 fertig gestellte Gebäude zu sein. Unterschiedliche Gebäudehöhen, Einschnitte und Höfe prägen den Baukörper, das Auge langweilt sich nicht an Regelmäßigkeit. Vier begrünte Innenhöfe bringen zusätzliches Tageslicht in den Eingangsbereich und ermöglichen vertikale Verbindungen in die oberen Geschosse. 79 Zimmer und Suiten mit Größen zwischen 21 und 65 m2 verteilen sich auf vier einzelne zwei- bis dreigeschossige und über Brücken verbundene Häuser mit spektakulärem Ausblick auf das Meer, die Dünen oder den Hafen.
„Gerade hier ist der Kontext zwischen Architektur und Ort besonders wichtig,“ erklärt Dierks, verantwortlicher Architekt beim Büro dko Architekten. Die Natur ist Teil der Inszenierung und gleichzeitig auch der Maßstab an dem sich das Budersand Hotel messen lassen muss. Jan Wichers, der für die gesamte Innenarchitektur des Hotels verantwortlich zeichnet, hat diese Aufgabe, diesen Maßstab sehr ernst genommen. Nahezu alle Farben, Materialien und Formen finden sich in der direkten Umgebung wieder und schaffen so eine harmonische Verbindung zwischen Gebäude und Natur.
Dieses außergewöhnliche Licht von draußen auch nach drinnen zu bringen, war die Aufgabe des Lichtplaners Harry Mayer. Mit seiner Reduktion auf das Wesentliche hat Jan Wichers die Basis für das harmonische Zusammenspiel von Natur und Raumerlebnis geschaffen. Nun galt es dieses zu beleuchten und in Szene zu setzen. „Das war keine leichte Aufgabe“, erinnert sich Harry Mayer, „denn schließlich will sich kein Gast durch irgendwelche Bedienungsanleitungen wühlen oder ständig Leuchten ein- und ausschalten. Und trotzdem muss das Licht stimmen und die richtigen Akzente setzen.“ In den öffentlichen Bereichen, dem Restaurant, der Bibliothek und dem SPA-Bereich sorgt das Lichtmanagementsystem Litenet-Flexis für die perfekte Beleuchtung. Lichtsensoren ermitteln die benötigte Lichtmenge und steuern die angeschlossenen Leuchten. Auch die Notfallbeleuchtung Onlite CPS von Zumtobel ist so eingebunden. Für die Zimmer und Suiten fand Harry Mayer die Lösung in der ZBOX. An markanten Stellen – am Schreibtisch, neben dem Bett, an den Waschtischen – sorgen schlichte viereckige Kästchen, so genannte Circle Control Points, für die perfekte Beleuchtung. Der Gast drückt lediglich auf eine der Symboltasten, um eine vorprogrammierte Lichtstimmung abzurufen. Die ZBOX zaubert dann das optimale Licht zum Schminken, Fernsehen, Lesen, Baden oder Ruhen. Selbst für ein Glas Rotwein auf dem Balkon lässt sich einfach per Knopfdruck eine sanfte Beleuchtung aktivieren. Luxus bedeutet eben auch, sich um nichts kümmern zu müssen, nicht mal um das Licht.
„Wir lassen das einmalige Licht dieser Insel in unser Haus, damit jede Jahreszeit auch im Innern spürbar wird“, so Claudia Ebert, Besitzerin des Budersand Hotel. 2005 hatte die Urenkelin des Wella-Gründers das Areal mit 73 ha an der Südspitze von Sylt erworben. Der Natur wieder ein Stück zurückzugeben und gleichzeitig dem Gast ein außergewöhnliches Naturerlebnis zu ermöglichen, ist das erklärte Ziel der Unternehmerin. Wer von der Terrasse des Budersand Hotel auf die endliche Weite des Horizonts blickt, spürt die Entschlossenheit mit der dieses Konzept in die Tat umgesetzt wurde.
Projektinformationen:
Projekt: Hotel Budersand, Sylt/D
Bauherr/Betreiber: Südern GmbH, Darmstadt/D
Architekt: dko Architekten, Berlin/D
Innenarchitekt: Studion Jan Wichers, Hamburg/D
Lichtplanung: Hamburgdesign Harry Mayer, Hamburg/D
Lichtlösung:
Öffentliche Bereiche: Lichtmanagementsystem LITENET FLEXIS, Notlichtsystem ONLITE CPS, Hotelzimmer: ZBOX Lichtsteuerung













