(openPR) Altenburg 19.11.2009 – Die unter Denkmalschutz stehende ehemalige Malzkaffeefabrik in der Wallstraße 29 soll mit dem dazugehörigen Jugendstilhaus zukünftig im Eigenbesitz eines Fördervereins saniert und den Bürgern Altenburgs zugänglich gemacht werden. Am 29. Oktober fanden sich dazu 19.15 Uhr die Gründungsmitglieder im Magdalenenstift zur Gründungsversammlung des Fördervereins Zukunftswerkstatt Paul-Gustavus-Haus Altenburg zusammen.
Ziel der 8 Gründungsmitglieder vom neu gegründeten Förderverein ist der Erhalt und die Sanierung vom denkmalgeschützten Manufakturkomplex des Kaffeefabrikanten Paul Gustavus und dem zugehörigen Jugendstilhaus in der Wallstraße 29. Übereinstimmung besteht insbesondere darin, dass dieses bauhistorische Kleinod ein „offenes Denkmal für Altenburger Bürger“ werden soll.
Als Besonderheit gilt dabei, dass der Förderverein zugleich der Eigentümer des Objektes sein wird. Für den raschen Beginn der Sanierungsarbeiten möchten die Gründungsmitglieder eine breite Basis bei interessierten Altenburgern, Anwohnern, Handwerkern und ortsansässigen Firmen aufbauen, die sich dem Erhalt des Fabrik- und Wohngebäudes für eine öffentliche Nutzung verpflichtet fühlen.
Nutzungskonzept orientiert sich am Bedarf der Bürger
Zu den vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten sollen zukünftig eine Kinderbücherei, ein Galeriekaffee und eine offene Bühne für Kleinkunstdarsteller gehören. Das Nutzungskonzept sieht ebenso Veranstaltungen zur Förderung von Bildung und Kultur vor, als auch die Nutzung der Räumlichkeiten für Vereins- und Familienfeiern aktiver Helfer und Förderer.
Gedanklich sind später auch ein Mehrgenerationenhaus, die Integration einer Kindertagespflege oder die Etablierung einer lokalen Jugendbauhütte in Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung Denkmalschutz möglich.
Zu den Gründungsmitgliedern gehören: Markus Twork als Vorsitzender, Peter Schach als stellv. Vorsitzender, Manuela Neumann als Schatzmeisterin, Isabel Kröber als Schriftführerin und Frank Rosenfeld sowie Torsten Hartung jeweils als Kassenprüfer. Als Beisitzer wurde Martin Richter gewählt, Frau Maria Kühl übernahm die Leitung der Gründungsversammlung.
Als positives Vorzeichen wertet der Vereinsvorsitzende Markus Twork dabei: „das große Interesse von rund 2.200 Besuchern, die das Jugendstilhaus in der Wallstraße 29 in diesem Jahr zum Tag des Denkmals besichtigten“. Unterstützung gab es auch von allen Behörden, die in den Vorgang involviert waren. So hat zum Beispiel das Finanzamt Gera unbürokratisch und äußerst schnell gerade zwei Tage für die Prüfung der Vereinssatzung bis zur Ausstellung der amtlichen Bescheinigung der Gemeinnützigkeit des neu gegründeten Vereins benötigt.
Bereits im kommenden Frühjahr sind als öffentliche Veranstaltungen ein interkulturelles Buffet sowie ein klassisches Benefizkonzert „Grundton D“ in Vorbereitung. Interessenten, Firmen und Handwerker oder Spender können sich via E-Mail an
Peter Schach











