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Bußgeld vermeiden

18.11.200914:21 UhrTourismus, Auto & Verkehr

(openPR) Mit der richtigen Bereifung ist keine Post aus Flensburg zu erwarten

Bonn, 18.11.2009 Allein im Winter 2008/2009 hat das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg etwa 500 Bußgelder auf Grund nicht angepasster Bereifung erfasst. Die zahlreichen Verwarnungen der einzelnen Polizeidienststellen sind hierin nicht enthalten. Die Initiative PRO Winterreifen hat die wichtigsten Fakten rund um die richtige Bereifung im Winter zusammengestellt.



Gibt es in Deutschland eine Winterreifenpflicht?
Eine ausdrückliche Winterreifenpflicht gibt es in Deutschland nicht, wohl aber eine situative. So schreibt die Straßenverkehrsordnung in Paragraf 2, Absatz 3a vor: „Bei Kraftfahrzeugen ist die Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen. Hierzu gehören insbesondere eine geeignete Bereifung und Frostschutzmittel in der Scheibenwasch-anlage.“

Welche Bereifung ist geeignet?
Im Winter sind Winterreifen die geeignete Bereifung. Wichtig hierbei: Die gesetzliche Mindestprofiltiefe liegt bei 1,6 Millimetern. Allerdings schwinden bei weniger als 4 Millimeter Restprofil häufig die Lamellen – der Reifen kann im Zweifelsfall von der Polizei als nicht wintertauglich beurteilt werden. Ein Verwarn- oder Bußgeld ist fällig.

Woran erkenne ich Winterreifen?
Wintertaugliche Reifen lassen sich an drei Merkmalen erkennen: An der M+S-Kennzeichnung („Matsch und Schnee“), dem Schneeflockensymbol und den zahlreichen Profil-Lamellen. Lamellen sind feine Einschnitte in den Profilblöcken. Sie bilden zusätzliche Griffkanten und sorgen so für eine enge Verzahnung mit dem Schnee beziehungsweise der Fahrbahn. Auch Ganzjahresreifen können die drei Merkmale besitzen, sie sind aber immer nur ein Kompromiss. Ein echter Winterreifen ist dem Ganzjahresreifen im Winter überlegen, ein echter Sommerreifen im Sommer.

Winterreifen brauche ich doch nur in den Alpen, oder nicht?
Falsch. Insbesondere von November bis Februar sinken die Temperaturen in ganz Deutschland. Raureif, Schnee, Eisglätte und Bodenfrost stehen an der Tagesordnung. Rund 45 Prozent der im Winter 2008/2009 verhängten Bußgelder wurden übrigens in Nordrhein-Westfalen erteilt. Hier waren Fahrzeuge mit ungeeigneter Bereifung fast täglich in Unfälle verwickelt oder behinderten das Fortkommen anderer Verkehrsteilnehmer.

Sicherheit muss groß geschrieben werden
Strafzettel möchte niemand kassieren. Zusätzlich sollte sich jeder Autofahrer bewusst sein: In Fragen wie der korrekten Bereifung geht es vor allem um die eigene Sicherheit und die der anderen, nicht um Strafen. DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf appelliert: „Der Wechsel auf Winterreifen muss eine Selbstverständlichkeit für jeden Autofahrer sein. Winterreifen bieten bei kalter Witterung und winterlichen Straßenverhältnissen einfach die meiste Sicherheit. Und die ist unbezahlbar. Daher empfehlen Experten, bei Reifen auf Qualität zu setzen.“

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