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Hühnerkükenleichen zum Weltvegantag

04.11.200411:02 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Wie an jedem Weltvegantag in diesem Jahrtausend konfrontierte die Initiative "Maqi - für Tierrechte, gegen Speziesismus" auch an diesem wieder Nichtveganer mit den Leichen ihrer Opfer. Am 1. November wurden sechzehn zum Teil erst wenige Tage alte tote Hühnerküken symbolisch auf Eierkartons gelegt, um den Passanten in der Offenbacher Fußgängerzone klar zu machen, welche Folgen jeglicher Tierproduktkonsum, auch Vegetarismus, hat. Wie immer gab es die breite Masse der gleichgültigen Mitläufer, die starr weitergingen und nichts wahr haben wollten, einige ethisch und empathisch Minderbemittelte, die sich über Tod und Qual amüsieren, doch auch viele, die betroffen waren und begriffen: jeder, der beispielsweise Eier ißt, ist verantwortlich für Leiden und Sterben von Tieren. So auch für den Tod dieser Küken: Hühnerküken der "Legehennenzuchtlinien" werden nach dem Schlüpfen "gesext", die männlichen vermust oder vergast, die weiblichen kommen in Aufzuchtanlagen wie die, in der diese Küken starben. Dort werden sie, sofern sie überleben, vier bis fünf Monate in Käfigen gefangengehalten, bis sie anfangen Eier zu legen. Anschließend werden sie in der Eierproduktion - ob "Legebatterie", "Bodenhaltung", "Freiland", "konventionell" oder "bio" spielt dabei keine Rolle - ein Jahr ausgebeutet und schließlich umgebracht, wenn sie so lange überlebt haben. In der Natur leben Hühner in kleinen Gruppen und legen etwa ein Dutzend Eier pro Jahr, um sich fortzupflanzen. Durch das tägliche Legen und jede Art der Gefangenhaltung in der Eierproduktion entstehen somatische Krankheiten und Verhaltensstörungen, die häufig tödlich enden.

"Die Menschen direkt mit ihren Opfern zu konfrontieren ist durchaus sinnvoll", so Tanja Mueller von Maqi, "und umso wirksamer, wenn sie dann noch im Gespräch und mit Hilfe von Flugblättern wie 'Wer nicht vegan lebt, tötet Rinder und Hühner' fundiert informiert werden. Reformistische Tierschutzkampagnen, wie die aktuelle des Tierschutzbunds gegen 'Eier mit der 3' - als ob für andere Eier keine Hennen ermordet, keine Küken vergast würden - sind dagegen schädlich, weil sie nicht die Abschaffung der Ausbeutung, sondern nur andere Formen fordern. So gibt es auch immer wieder Leute, die genau in dem Augenblick anfangen, wirklich zuzuhören, in dem ihnen klar wird, daß wir nicht den üblichen Ablaßhandel in Form von Unterschriften- oder Spendensammlung oder Mitgliederwerbung betreiben, sondern fordern, umzudenken, das eigene Verhalten zu ändern und vegan zu werden."

Weltweit werden jährlich über fünfundvierzig Milliarden Hühner, dreieinhalb Milliarden Gänse, Truthühner und Enten, eineinviertel Milliarden Schweine, über neunhundert Millionen Kaninchen und andere Nagetiere, über achthundert Millionen Schafe und Ziegen, eine drittel Milliarde Rinder für den menschlichen Konsum "geschlachtet". Dazu kommen Myriaden von Insekten (z.B. Abermilliarden "Honigbienen", "Seidenraupen"), Fische, deren Zahl nicht zu bestimmen ist, da die Opfer so wenig als Individuen gesehen werden, daß sie nur in Tonnen angegeben werden, und zahllose andere Spezies.

"Daher ist eine antispeziesistische Gesellschaft und damit Tierrechte sowie Veganismus ethisch notwendig, und damit ebenso die Forderung, vegan zu leben", so Achim Stößer von Maqi. "Wer lediglich Vegetarismus propagiert, kann ebensogut einen Massenmörder bitten, nur Rothaarige zu töten, in der Hoffnung, dieser werde schon irgendwann 'von selbst' darauf kommen, und zudem sei dies ja schon ein 'Schritt in die richtige Richtung'. Wer sich auf Randbereiche wie Jagd, 'Pelz', Tierversuche, Zirkus usw. mit vergleichsweise wenigen Tätern und Opfern konzentriert, könnte ebenso ein Unfallopfer mit aus der aufgerissenen Bauchhöhle quellenden Organen gegen Pocken impfen."

Fotodokumentationen - auch dieser Aktion - sind im Internet unter http://maqi.de zu finden.

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